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Autor: Betreff: Ich bin glaeubiger Christ !
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EinVerweilender
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red_folder.gif erstellt am: 24/10/2007 um 00:46  

Zitat von Snowwulf, am 23/10/2007 um 07:41

Wichtig ist zu sehen, dass wir zwei vollkommene Standpunkte und Ausgangsbasen für die Diskussion haben.

So lange wir nicht die Bibel als Wahr betrachten, können wir nicht die Diskussion führen


Goldrichtig. Für eine sinnvolle Diskussion über den Glauben eines wiedergeborenen Christen kommen wir, zumindest vorübergehend, nicht umhin, die Bibel als wahr zu betrachten. Wenn jeder zweite Satz lautet: „Dies ist nachträglich ergänzt, jenes gefälscht und das gibt nur die persönliche Meinung des menschlichen Autors wieder“, dann werden wir nicht weit kommen.

Befassen können wir uns aber mit den internen und externen Widersprüchen, die ihr ja bestimmt haufenweise auf Lager habt. Aber bitte: ehrliche Fragen, die Euch WIRKLICH beschäftigen - die rhetorischen bzw. Jetzt-paß-mal-auf-das-kannst-Du-bestimmt-nicht-beantworten-Fragen könnt Ihr Euch sparen. Ich versuche im Gegenzug, ehrliche Antworten (mit nicht übermäßig vielen Bibelstellen) zu geben. Gottliebtdich kennt eh' viel mehr. Schade, daß Ihr damit nichts anfangen könnt, die sind nämlich ausgezeichnet. Und wenn wir das durchhaben, können wir uns ja, auf entsprechende Weise, weiter über Magie unterhalten.

Frage 1:
Zitat:
WAS IST PER DEFINITION, die Wahrheit, über die wir hier reden. Denn erst, wenn wir das geklärt haben, können wir auch dort weiter reden.

(bitte meinen Beitrag zuvor lesen)


Wie Du in oben erwähntem Beitrag bereits richtig erwähntest: Christus ist die Wahrheit - und damit auch die Bibel, was er mit unzähligen Zitaten (natürlich nur aus dem Alten Testament) zum Ausdruck bringt. Kann ich beweisen, daß Jesus die Wahrheit ist? Nein. Ist das nicht ein Offenbarungseid? Nein, das ist Glaube. Woher ich weiß, daß er richtig ist? Hmmm... Ehrliche Antwort: Ich weiß es nicht. Und ich weiß es doch:

Es begann damit, daß ich in der Bibel las und Gott bat, mir zu zeigen, ob es die Wahrheit wäre. Und zwar nicht, weil ich es in irgendeiner Weise attraktiv fand, daran zu glauben (eher das Gegenteil war der Fall), sondern vielmehr um meinem Freund sagen zu können: „Siehste, es funktioniert nicht, ätsch.“ Stattdessen mußte ich ihm äußerst verwundert melden: „Es stimmt, was Du erzählt hast, die Bibel ist wahr, aber ich hab' keine Ahnung, warum ich auf einmal davon überzeugt bin.“

Gott hatte den Glauben in mir sozusagen „geschaffen“. Das eigentliche Bibelstudium kam erst hinterher. Es wäre also unfair und unwahr, zu sagen, daß man mehr Bibelwissen braucht, um glauben zu können. Schriftgelehrte und Pharisäer zählten gemeinhin nicht zu den Wiedergeborenen, obwohl sie die Schriften aus dem FF beherrschten. Und ich habe mir auch bestimmt keine Sache eingeredet, die ich ja gerade zu wiederlegen dachte.

Ich denke mal, daß der Einstieg ins Neuheidentum bei den meisten etwas anders - um nicht zu sagen: willkürlicher - verlief. Oder liege ich da falsch?


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Ipsissimus
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Snowwulf
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smilies/achtung.gif erstellt am: 23/10/2007 um 19:48  
:note:
AMEN
:note:


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 23/10/2007 um 08:35  
mangels zeit und nerven werde ich nicht auf alles eingehen.

Wahrheit und so:

mir scheint , G-L-D nimmt das "da draussen" anders wahr als ich. für mich sind bücher primär texte, und nicht "heilig"
auf einer anderen ebene stimmt der inhalt dieser texte mehr-oder-weniger mit dem überein, was ICH als realität empfinde. Newtons "prinzipia", einstein, darwin, das psychologie - lehrbuch "zimbardo", der konstruktivismus - das sind für mich texte über die realität. in wiefern die bibel stimmt oder nicht, kann ich schlichtweg nicht beurteilen. meiner meinung nach ist Pi nicht 3 und Frauen wurden nicht aus rippen gemacht. da ich nicht dabei war. kann ich nur anhand einer grotesken menge an "nicht-wissenschaftlichen" inhalten schliessen, das die inhalte der bibel nicht die realität, sondern eine metapher beschreiben. damit haben sie die selbe gültigkeit für mich, wie homer, ovid.... oder harry potter. nur das ich homer mag, und paulus nicht ausstehen kann, aber das ist geschmackssache

zu teil 7.)

Zitat:
7. Der Gott der Bibel ist eher ein despotischer Tyrann als ein liebender Vater.
Ein völlig nachvollziehbarer Schluß. Warum Gott unbedingten Gehorsam fordert, manchmal zu (in unseren Augen) extremen Strafmaßnahmen griff und nicht verhandlungsbereit erscheint, läßt sich erst verstehen, wenn man die grundlegende Beziehung Gott - Mensch erkannt hat. In der Kürze nur eine Gegenfrage: Wieso opfert ein despotischer Tyrann seinen über alles geliebten Sohn, damit seine Feinde leben können? Solange dieser Widerspruch nicht geklärt ist, sollte man eigentlich keine vorschnelle Verurteilung aussprechen, was ja sonst immer der Bibel bzw. den Christen vorgeworfen wird.


oh, despotische tyrannen opfern gerne mal jemanden, den sie nicht mögen. im falle gott vs. jesus ist das motiv klar: jesus und gott verfolgen definitiv andere ziele. das mit der "liebe" ist eine schutzbehauptung, und, wie G-L-D uns groß und breit erklärt hat, werden die "feinde gottes" bestimmt NICHT leben. stalin hat trotzki umlegen lassen, hitler lies röhm erschiessen..... und die waren auch alle vorher "beste freunde". warum sonst hätte gott sein kind im stich lassen sollen?

selbstverständlich kann es auch anders sein, das ist nur eine mit 5 gehirnzellen zusammengeschusterte verschwörungstheorie a la "verdammt-wie-heisst-das-buch-mit-der-schwangeren-maria-magdalena".

und, soll ich noch was sagen: ich hab immer noch nichts gegen christen. was sich jedoch an neo-fundamentalistischen sekten (wiedergeborene, evangelikale...) gerade in den USA tut, finde ich bedenklich. so wie jeden fundamentalismus.


[Editiert am 23/10/2007 um 08:35 von Hephaestos]



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Snowwulf
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smilies/exclamation.gif erstellt am: 23/10/2007 um 07:41  
@ Orvio: Groll ist hier nur bei ein paar wenigen zu spühren.

Was man hier aber definitiv sehen kann, ist die offene Diskussion der Personen, die nicht davor zurück schrecken ihre offene Meinung zu dem Thema kund zu tun.

Eigentlich finde ich, dass dieser Threat schon sehr klar und strukturiert von statten geht. Ausserdem sehr realistisch. Ich kenne andere Foren, wo es in Streit und Rauswurf der User endete.

Weiterhin finde ich, dass die Diskussion einer innerchristlichen sehr gleicht. Denn eigentlich spiegeln wir GLD nur die Fragen wieder, die das Protestantentum der Orthodoxen Kirche lange vorgehalten hat. Mittlerweile sind nur weiter Fragen hinzugekommen, die durch unsere westlich zivilisierte und doch schon recht offene Weltansicht dazu gekommen sind. Diese Ergänzenden Fragen drehen sich halt immer wieder, so lange das Gegenüber nicht aufhört aus einem Buch zu zitieren, dass für Ihn Wahrheitsgültigkeit hat, für uns aber nur ein Buch mit einer netten Geschichte ist.

Somit fehlt schon in der Grunddiskussion die Basis. Denn wir stehen nicht auf dem gleichen Standpunkt. Ich könnte gerne versuchen es aus der innerchristlichen Sicht zu argumentieren. Aber wofür?

Denn eigentlich ist hier doch eines klar. Wir sind hier ein Magie-Forum, und sind eigentlich nicht darauf bedacht uns mit dem "wahren" Christentum auseinander zu setzen. Vielmehr kenne ich einige "Magier" die sich innerhalb der Chaosmagie natürlich auch dem christlichen Mitteln bediehnen. Oder Lichtarbeiter, welche die Energie nutzen.

Dementsprechend:

Wichtig ist zu sehen, dass wir zwei vollkommene Standpunkte und Ausgangsbasen für die Diskussion haben.

So lange wir nicht die Bibel als Wahr betrachten, können wir nicht die Diskussion führen, denn GLD glaubt an die wahren Worte der Bibel. Somit wird er immer versuchen uns die Wahrheit anhand dieser Schrift zu erklären, was für uns nicht nachvollziehbar sein wird.

Deshalb ist diese Diskussion nicht zu einem Ende zu bringen.

Ich möchte dazu nur sagen:

Das geschriebene Wort muss nicht wahr sein. Erst wer sich von seiner Wahrheit überzeugt hat, darf darüber reden. Und dann sind wir wieder bei der Frage, die ich schon einmal gestellt habe...

WAS IST PER DEFINITION, die Wahrheit, über die wir hier reden. Denn erst, wenn wir das geklärt haben, können wir auch dort weiter reden.

(bitte meinen Beitrag zuvor lesen)

MfG der Snowwulf


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red_folder.gif erstellt am: 23/10/2007 um 00:48  
Wollen doch mal sehen, was bisher bei der Diskussion rauskam:

1. Christen sind intolerant, weil sie andere Religionen nicht als gleichwertig betrachten.
Hier gibt's zwei Anmerkungen zu machen: Zum einen können zwei sich widersprechende Aussagen nicht wahr sein (für die Wissenschafts- und Verstandesfreaks unter uns) und zum anderen bedeutet Toleranz das Akzeptieren einer anderen Meinung, keinesfalls aber die Anerkennung ihrer Gleichwertigkeit.

2. Bibelzitate nerven.
Ab einem bestimmten Punkt vollkommen verständlich, besonders, wenn man die Bibel als eines von vielen Büchern sieht. Allerdings kann man schlecht über den christlichen Glauben diskutieren, ohne gelegentlich das Buch auf dem er fußt zu bemühen, nicht wahr? Über das soziale Engagement von Christen läßt sich natürlich auch so reden - nur: Wen interessiert's?

3. Muß denn ständig missioniert werden?
Tja, selber schuld, sag' ich da. Wer viel fragt, kriegt viel Antwort. Es liegt hier natürlich der Verdacht nahe, daß die Fragen gar nicht dazu gedacht waren, beantwortet zu werden. Gegenfrage: Der über Magie redet, missioniert der denn nicht?

4. Christen sind naiv und glauben alles, was die Kirche sagt.
Welche Christen und welche Kirche? Ich z.B. bin kein Kirchenmitglied. Wenn's um den Mißbrauch von Menschen durch die Kirchen geht, dann können wir ins selbe Horn blasen. Ja, es GIBT Christen, die alles glauben, was man ihnen sagt. Übrigens auch Magier, Wicca-Anhänger, Atheisten, Buddhisten usw. Man unterscheide bitte folgende Begriffe, auch wenn's alle Vorurteile über den Haufen wirft: Bibel, Kirche, Glaube, Religion, Christ und Christ. Höchst beliebt ist ja die Taktik, wiedergeborenen Christen die Verbrechen der katholischen Kirche vorzuhalten. Weniger bekannt ist offenbar, daß besagte Kirche unzählige Gläubige verfolgt und hingerichtet hat. Noch heute gilt nach offizieller Römisch-katholischer Lehre derjenige als 'anathema' (= verflucht), der lehrt, daß man aus Glauben allein gerecht wird. Einer, der genau dies tat, hieß übrigens Martin Luther.

5. Christen sind hochmütig, da sie das Bibelwissen von Nicht-Christen als unzureichend einstufen.
Also, mal ganz laut und deutlich: Niemand glaubt an Gott, weil er einen gewissen biblischen Wissensstand erreicht hat. Wenn Du Gott kennenlernen willst, dann wird er sich von Dir finden lassen. Eine Diskussion wird Dich nicht dahin bringen. Wer aber Gott glaubt, der liest die Bibel, da es die einzige vertrauenswürdige Quelle über Gott ist.

6. Die Bibel ist verfälscht.
Das Argument widerlegen zu wollen, ist sinnlos. Zwar spricht die Archäologie, die Geschichte und vor allem das interne Zeugnis der Bibelbücher, die sich gegenseitig bestätigen und ergänzen dagegen, aber auch das wird niemand überzeugen können, der sich nicht überzeugen lassen will. Und aus genau diesem Grund kann ein Christ niemals jemand anderen zum Glauben an Christus bekehren: Glaube fußt weder auf Wissen, noch auf Argumenten.

7. Der Gott der Bibel ist eher ein despotischer Tyrann als ein liebender Vater.
Ein völlig nachvollziehbarer Schluß. Warum Gott unbedingten Gehorsam fordert, manchmal zu (in unseren Augen) extremen Strafmaßnahmen griff und nicht verhandlungsbereit erscheint, läßt sich erst verstehen, wenn man die grundlegende Beziehung Gott - Mensch erkannt hat. In der Kürze nur eine Gegenfrage: Wieso opfert ein despotischer Tyrann seinen über alles geliebten Sohn, damit seine Feinde leben können? Solange dieser Widerspruch nicht geklärt ist, sollte man eigentlich keine vorschnelle Verurteilung aussprechen, was ja sonst immer der Bibel bzw. den Christen vorgeworfen wird.

8. Ich bin zwar kein Christ, habe aber auch die Bibel gelesen.
Ein guter Ansatz. Als nächstes folgt jedoch meist die Bestätigung, daß sich das Studium allenfalls auf ausgewählte Stellen bezog, die dann auch meist eifrig aus dem Zusammenhang zitiert und bunt gemischt serviert werden. Wer dann noch mit den Apokryphen daherkommt... Wie würdet Ihr als Magier reagieren, wenn Euch jemand die Aussagen von Gardner als bindend andrehen will?

9. Jeder kann selbst entscheiden, an welchen Gott/ Göttin/ höheres Wesen er/sie glauben möchte.
Stimmt. Kann er/ sie. Gott hat uns zur Freiheit berufen. Die Bibel stimmt Euch zu. Wozu also die Aufregung? An die Hölle glaubt ihr ja nicht, dann kann Euch doch nichts passieren. Ihr habt doch nicht etwa Angst vor der Vergeltung durch Gottliebtdich? :o

Die Liste erhebt keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit. Höchstens den Anspruch, die üblichen Klischees zu offerieren. Können wir uns jetzt wieder der Grundfrage zuwenden?


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Zitat von Orvio, am 22/10/2007 um 20:47
ja bitte EL
Dann erklär mit mal den Begriff Avatar, ohne alles zu verdrehen. Danke.


Falscher Thread, da verdrehst Du mal wieder einiges. Um Dich auf Deine Begriffsverwirrung hinzuweisen: "eine Mission haben" und "Missionieren" sind zwei völlig verschiedene Dinge. "Missionieren" ist ein Begriff aus dem christlichen Fundus. Ein wenig Beschäftigung mit Geschichte (oder ein Blick nach Westafrika, wo gegenwärtig in missionierten Gegenden kleine Kinder von missionierten Christen auf's brutalste misshandelt werden) könnte Dir zeigen, was das Perfide am "missionieren" ist.


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 21:04  
Und nach diesem Thema werd ich wohl ein überzeugender Christ. Gottliebmich hat mich da schon am ehsten überzeugt, obwohl ich schon lange aus der Kirche ausgetreten bin. Sollte wohl wieder eintreten, wenn ich so sehe welcher Groll ausserhalb ist.


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 20:47  
ja bitte EL
Dann erklär mit mal den Begriff Avatar, ohne alles zu verdrehen. Danke.


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 20:44  
Es ist erstaunlich, wie wichtig der korrekte Umgang mit Begriffen sein kann. Sollen wir Dir etwa helfen, die Begriffsverwirrung zu lösen, in die Du Dich selbst gebracht hast, Orvio?


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 20:34  
Weil das Einzige was bei diesem Thema durchgesickert ist, dass ein Groll gegen das Christentum vorliegt. Gottliebmich hat immer probiert wissenschaftlich (ja ich gebe zu nach dem Buch der Bibel, von wo habt ihr den eure Meinung) zu antworten. Ich denke, das Christentum missioniert heute, aber früher hatte es imperialisiert. Und zwar nur, weils mit Politik verbunden wurde bzw. Zusammengearbeitet hat und so zu einer politisierten mächtigen Institution wurde. Seit ihr neidisch, dass ihr diese Macht nicht habt ? Bzw, wie würdet ihr mit solcher Macht umgehen ? Was ist so falsch am missionieren ? Ein Mensch ohne Mission ist eine leere Hülle und könnte gar nicht so schreiben wies zu diesem Thema geschrieben wurde.


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 20:25  
ja siehtst du; Ritus, Bekleidung, Bischofhut, Uniform.... Wie im Vatikan ! Eine Sekte bzw. eine Absplitterung des alten aegyptischen Glaubens. Der Papst war sicher im Geheimen ein Freund von Crowley, so nach dem Prinzipus von Machiavelli: Beschäftigen wir mal die die meinen sie sind Magier und Gläubige, die einen mit der Bibel und die anderen mit der "Gegenbibel". Etc, etc. Darum behandelt doch Gottliebmich ähh dich mit Respekt und beanwortet seine Fragen wissenschaftlich und ohne Groll und Zorn.


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 20:17  
Danke EL, ich weiss schon !


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 20:16  
Nur die übliche Bekleidung wie sie der Ritus von Okosch Gniddup fordert.


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 20:11  
ja schaut doch mal die Bilder von Crowley an; sieht aus wie aufm Karneval oder bei einem Geistertanz im Tibet. Hat wohl alles nichts mit Religion zu tun, was ?!


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 20:00  
Und .. fühlst Du Dich jetzt gut Orvio, daß Du das erkannt hast?

Schön!

Wer Ironie in diesem Beitrag findet, darf sie behalten.


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Ipsissimus
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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 19:56  
:D

ROFL..... Crowley der Fundi..... LMAO

Orvio, Du bist echt der Knaller schlechthin!

:D :D :D :D :D


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Orvio
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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 19:49  
An Sid und den Rest der "Bande" ! Ihr seit gleich wie Gottliebdich. Ihr vertretet eure Anliegen noch härter als er, und somit befindet ihr auch auch in Religio. Religio heisst wirklich nichts anderes als Rückbindung. Ob nun in Bücher von Atheisten, Fundamentalisten wie Crowley oder Daleibama, ähh lama bzw. Fundamentalisten der Freiheit. Diese Diskussionen bilden einen Bestandteil einer Beschäftigungstherapie, die ich zugeben muss, von Gottliebdich gestartet wurden in diesem Forum. Nur wie ihr einer der Fragen stellt und die Antworten schon im Voraus kennt behandelt finde ich weder magisch, wissenschaftlich noch gläubig. Eher frustrierend. Man kann aus allen Philosofien einen Gegenpart finden und diesen aufspielen. Also, Sid und Bande und Gottliebmich; ich habe gedacht, das hier sei die Magie-com, seit gegrüsst und der Tempi Baphiment. Gottlosliebmich hat nur Fragen gestellt und ihr habt geantwortet (ha, ha).


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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2007 um 15:41  
LIeber Angelo,

ich finde es schön, daß Du Dich hier eingefunden hast. Noch schöner finde ich es, daß Du versuchst, Deinen Glauben vorzustellen. Aber.. ich denke, es geht an dem Punkt schief, wo Du missionarisch wirst ohne zu respektieren, daß nicht alle Menschen auf diesem Planeten den Wahrheits und Ausschliesslichkeitsanspruch der christlichen Religion anerkennen. Es bringt dann auch nichts Links zu Lichtarbeit Verführung und ähnlichen lustigen Seiten aufzulisten. Versuch Dir mal vorzustellen, daß Du niemanden von der Bibel überzeugen kannst, der den christlichen Glauben als solches nicht nachempfinden kann. Was soll man tun? Dir vielleicht Links zum Thema Liber al vel Legis oder dem Koran posten? Gestatte Dir doch selbst die Freiheit, zu erkennen, was Du ändern kannst und was nicht. Und was die Hölle und Aleister Crowley betrifft.. ja.. ja ja.. hat man schon oft gehört. Sorry, ich glaube, Jesus war cool aber für mich ist die Bibel nur ein Buch. Ich mag Christen.. aber ich muss deswegen noch lange keiner werden.

Ist genau das gleiche, als ich mal versuchte, das zu widerlegen, was auf einem christlichen Board über Reiki stand.. ich lernte daraus nur, daß ich zwanghaft versuchte, MEINE Gnosis und MEINE Wahrnehmung zu verteidigen. Wem bringt das was? Mir auf jeden Fall nicht.

Denk mal drüber nach. Es ist so langweilig, daß man dauernd sagen muss, ich mach mein Ding... und erfahre das Universum und das Göttliche darin auf meine Weise.

Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute auf dem Glaubensweg und eine Menge Liebe.

ZZZ


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Magister Templi
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red_folder.gif erstellt am: 21/10/2007 um 13:07  

Zitat von Hephaestos, am 21/10/2007 um 11:25
was ich mich immer gefragt habe - wenn gott den menschen zusammengebastelt hat, was ist eigentlich an "nacktheit" in gottes augen unanständig?


hmm da würd ich doch als erstes mal sagen, in Gottes augen ist nacktheit nicht unanständig, er schuf adam und eva ja nackt... erst nachdem sie scham empfanden, dachten sie es wäre in gottes augen unanständig, und schützen sich mit einem palmblatt, und das wars dann was in gottes augen so prall war dass er sofort drauf gekommen is dass sie scheisse gebaut hatten :D ...
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 21/10/2007 um 11:25  
was ich mich immer gefragt habe - wenn gott den menschen zusammengebastelt hat, was ist eigentlich an "nacktheit" in gottes augen unanständig?

oder sieht gott uns so, wie Dr. Frankenstein (shelley, "der neue prometheus", nicht zu verwechseln mit Mr. Munster) sein geschöpf gesehen hat?

Jene freie Körperkultur mit ihrem Bestreben, den
Menschen widerstandsfähig zu machen, ist so recht für die jetzigen Zeitverhältnisse
geschaffen worden, denn wir sollen uns nicht nur als "Stuben-Pflanzen" entwickeln.
Der im Sonnenlichte und in freier Natur sich tummelnde Erdenbürger braucht sich
seiner Nacktheit dabei nicht zu schämen, da unsere Abstammung göttlichen
Ursprunges ist. Die Meinung der Menschen gefällt sich stets darin, unterschiedlich zu
sein.



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wirrkopp
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red_folder.gif erstellt am: 21/10/2007 um 11:03  
hab grad noch was äusserst "gotteslästerliches" im "Tao" gefunden...

... der 78.te spruch, ca 3-7 jhd vorchristlicher zeit entstanden...
Auf der ganzen Welt
gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als das Wasser
Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt, kommt nichts ihm gleich.
Es kann durch nichts verändert werden.
Daß Schwaches das Starke besiegt.
und Weiches das Harte besiegt,
aber niemand vermag danach zu handeln.

also auch hat ein Berufener gesagt
"Wer den Schmutz des Reiches auf sich nimmt,
der ist der Herr bei Erdopfern.
Wer das Unglück des Reiches auf sich nimmt,
der ist der König der Welt"
Wahre Worte sind wie umgekehrt

wie kann es sein dass Laotse Jahhunderte vor christi geburt, bereits eine "gebrauchsanleitung zum Heiland" geschrieben hat, wenn doch die bibel das einzig wahre sein soll...

btw.: was sagt eigentlich die bibel zu östlichen schriften? auch teufelszeug?
wie steht "ihr"(also du und deine bibel) zu astralreisen? verboten? erlaubt(um gott zu finden??)

kennst du vielleicht das buch "Ein Mensch namens Jesus" von Gerard Messadie?(sehr empfehlenswert :) )

wie steht ihr zu den Theosophen Blavatzki und Steiner? Sind das für euch Ketzer??


[Editiert am 21/10/2007 um 11:04 von wirrkopp]
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red_folder.gif erstellt am: 21/10/2007 um 08:39  
wie kann es dann sein dass auf eben diese erde, zB. Uran, mit einer Halbwertszeit von 1,6 *10 hoch 5 (also 10 mit 0 0 0 0 0) Jahren existiert???


hmmm... die frage ist eher, weswegen überhaupt zerfallsprodukte existieren. nähme man eine geschichte von nur 5000 jahren an, wäre ja noch praktisch gar kein uran zerfallen...

viel besser finde ich die fragen:
wer hat Babylon gebaut?
hat der teufel die Dinosaurierknochen in der erde vergraben (und - wo ist sein Spaten)?
woher kommen menschliche skelettfragmente, während es noch nicht einmal eine welt gab?

And thou shalt be the first of witches known;
And thou shalt be the first of all i' the world;
And thou shalt teach the art of poisoning,
Of poisoning those who are great lords of all;
Yea, thou shalt make them die in their palaces;
And thou shalt bind the oppressor's soul (with power);
And when ye find a peasant who is rich,
Then ye shall teach the witch, your pupil, how
To ruin all his crops with tempests dire,
With lightning and with thunder (terrible),
And the hall and wind....


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Magister Templi
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wirrkopp
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red_folder.gif erstellt am: 20/10/2007 um 21:06  
zuerst will ich mich mal bei allen beteiligten für einen am ende doch recht amüsanten abend(ich hab zwei stunden gebraucht um mich durch den thread zu lesen den ich vor ein paar tagen irgendwie als absolut unsympathisch abgestempelt hatte(nachdem mir ersten bibelstellen um die ohren geflogen sind):-D)

als nächstes will ich jetz einfach auch noch ein paar zitate dazuwerfen die mir so beim lesen gekommen sind

-der angesprochene ringschluß hat mich an die ringparabel von lessings nathan erinnert, die drei prinzen die sich die köpfe einschlagen weil jeder sagte "sein" ring sei der einzig wahre... nun scheinen in den letzten jahrhunderten(seit lessing) wohl noch ein paar neue ringe aufgetaucht zu sein, bzw die kindeskinder der prinzen ham sich neue ringe von den ringen machen lassen und wolln nu auf den thron...

-latürnich darf goethe nich fehln: (war der eigentlich katholik oder protestant)

"des Pudels Kern":
*****
Faust:**** Nun gut wer bist du denn?
Mephisto: Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft (Anm. GLD, "dein" "guter" Gott, Muss vom bösen erschaffen sein)
F: Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?
M: Ich bin der Geist der stets verneint!
Und das mit recht; denn alles was entsteht
Ist wert daß es zugrunde geht;

.....

... (finds grad nich :/ , aber du googelst ja eh so gerne ;) )
den Gott "Abraxas" den Hesse in seinem Demian "schöpfte"

(prinzipiell finde ich du beschäftigst dich bei gott viel zu sehr mit nur einem buch, Gott schuf auch die Vielfalt, wie kann er sich da auf ein einziges buch reduzieren? da würde er sich doch selbst widersprechen oder nicht? deshalb schlage ich dir den rat, lass auch mal andere bücher zu dir(zb Hesse, sehr empfehlenswert))

-aus, "der Prophet" (Jaaa , jesus war da nicht der einzige :D ) von Kahlil Gibran:

"Von der Religion"

Und ein alter Priester sagte: Sprich zu uns von der Religion.
Und er antwortete:
Hab ich denn heute überhaupt von etwas anderem gesprochen?
Ist Religion nich jegliches Handeln noch Nachdenken
Und das, was weder Handeln noch Nachdenken ist, sondern ein Erstaunen und ein Verwundern, die unaufhörlich der Seele entsteigen, selbst während die Hände den Stein behauen oder den Webstuhl bewegen?
Wer kann seinen Glauben von seinen Handlungen trennen oder seine Überzeugugen von dem was er tut?
Wer kann seine Stunden vor sich ausbreiten und sagen :"Diese ist für Gott und diese für mich; diese für meine Seele und diese andere für meinen Körper"?
Alle eure Stunden sind Flügel, die von Selbst zu Selbst durch den Raum flattern.
Wer seine Sittlichkeit nur wie ein Sonntagskleid trägt, täte besser daran, nackt zu bleiben
Der Wind und die Sonne werden schon keine Löcher in seine Haut reißen.
Und wer sein Verhalten den Geboten der Sitte unterwirft, sperrt seine Lerche in einen Käfig.
Der freieste Gesang kommt nicht durch Gitter und Drähte. (Anm. ODER BÜCHER!!!)
Und der, dem Verehrung ein Fenster ist, das sich öffnen, aber auch schliessen lässt, ist noch niemals im Haus seiner Seele gewesen, deren Fenster von Morgenrot zu Morgenrot reichen.

Euer Alltag ist euer Tempel und eure Religion.
Wann immer ihr ihn betretet, nehmt alles, was euer ist mit.
Nehmt den Pflug und die Esse und den Schlägel und die Laute,
Die Dinge, die ihr aus Notwendigkeit oder zu eurer Freude geschaffen habt.
Denn im Tagtraum könnt ihr nicht über eure Erfolge hinausgelangen noch tiefer als eure Niederlagen stürzen.
Und nehmt alle Menschen mit euch mit:
Denn im Gebet könnt ihr euch nicht höher als ihre Hoffnungen aufschwingen noch euch tiefer erniedrigen als ihre Verzwiflung.

Und wenn ihr Gott erkennen wollt, seid nicht deswegen Entwirrer von Rätseln.
Blickt euch lieber um, und ihr werdet Ihn mit euren Kindern spielen sehen.
Und blickt in den Himmelsraum: Ihr werdet Ihn in der Wolke wandeln, im Blitz Seine Arme ausstrecken und im Regen herabsteigen sehen.
Ihr werdet IHN in Blumen lächeln sehen und dann emporsteigen und aus Baumkronen winken.

(puh ein glück dass ich inzwischen blind tippseln kann... JETZ erwart ich aber echt ne reflektierte antwort @GLD)


so, zu deiner thread frage, warum ich mich mit magie beschäftige, eine ganz einfache antwort :
- weil ES mich auf diesen weg geführt hat, und ich denke ES hat da nix mit falsch gemacht :D ...
- weil ich weder in der katholischen religion noch in den naturwissenschaften, ausreichende antworten auf meine fragen fand, erst durch mein eigenes suchen zwischen den themenfeldern....
- ich mich inzwischen prinzipiell von jeglichem gottesbild erstmal verabschiede, sei es der christliche, ein griechischer, oder solche "billigen" herrschaftsbilder wie "solidarität" "hilfsbereitschaft".. etc...

warum ich mich grad mit nem kreationisten streit weiß ich aber auch noch ned, aber ich hab da ne frage die ich immerschon mal loswerden wollte.... mal angenommen die bibel hat recht, und die erde ist wirklich vor 5000 jahren aufn schlag entstanden...
wie kann es dann sein dass auf eben diese erde, zB. Uran, mit einer Halbwertszeit von 1,6 *10 hoch 5 (also 10 mit 0 0 0 0 0) Jahren existiert???, bzw als ähnliches beispiel... es geht ja nich nur drum dass solche "riesigen Dino-Knochen" generell gefunden wurden (die hätte gott ja wirklich vor 5000 jahren verbuddeln können) sondern um den C14 Zerfall der in diesen knochen stattgefunden hat und nachweisbar ist...


hmm... so für heut is mir gut und ich will noch mit einem kleinen zitat eines, meiner meinung nach, grössten denkers unseres Jahrhunderts, schliessen, "Homer Simpson":

" Kann dein "allmächtiger, allwissender" gott eine kartoffel so heiß machen dass er sie nicht mehr essen kann?" :P ;) :D


edit: kleine rechtschreib und schönheitskorrekturen


[Editiert am 21/10/2007 um 13:21 von wirrkopp]
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Ipsissimus
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Snowwulf
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smilies/bigsmile.gif erstellt am: 20/10/2007 um 18:13  

Zitat von Gottliebtdich, am 19/10/2007 um 12:46

na und ? an der wahrheit kommt auch kein philosoph und magister vorbei.


Meine Erklärung zur Wahrheit:

Der Begriff Wahrheit bezeichnet im allgemeinen eine Übereinstimmung mit der Wirklichkeit.

Wahrheit im Sinne endgültiger Gültigkeit von Aussagen und Gewissheit ist nicht möglich. "Wir wissen nicht, wir raten" (Karl Popper). Allerdings nähern wir uns der Wahrheit durch überprüfte und bewährte Hypothesen und Theorien an.



Wahrheit im neuen Testament:

Im Neuen Testament wird der Wahrheitsbegriff vor allem bei Paulus und im Johannesevangelium theologisch bedeutsam.

Paulus tritt mit dem Anspruch auf, die Wahrheit zu verkündigen (2 Kor 4,2). Wahrheit und Evangelium werden bei ihm gleichgesetzt. Die Wahrheit ist „Jesus“ (Eph 4,21); es gilt, ihr zu gehorchen (Gal 5,7). Liebe zur Wahrheit bedeutet gleichzeitig eine Absage an Ungerechtigkeit und Bosheit (2, Thess 2, 10ff).



Theologische Wahrheiten und das Problem:

Von Seiten der analytischen Religionsphilosophie wird der Wahrheitsbegriff der Christlichen Theologie vor allem in zweierlei Hinsicht in Frage gestellt:

Werden in der christlichen Glaubensrede überhaupt Aussagen mit einem echten Wahrheitsanspruch formuliert oder handelt es sich hier nicht vielmehr um sprachliche Äußerungen, die nicht beanspruchen können, etwas auszusagen, was der Fall ist, sondern die Gefühle, Einstellungen und Handlungsmaximen des Sprechers wiedergeben?
Können die Aussagen des christlichen Glaubens - wenn sie einen echten Wahrheitsanspruch erheben - überhaupt in irgendeiner Form als wahr erkannt bzw. als wahr erwiesen werden (Verifikationsproblem)? (Wikipedia)



Bitte erleutere einem, deiner Meinung nach am Thema vorbeistudierten, Religionswissenschaftler und Philosoph, über welche Wahrheit du diskutieren möchtest, und dann können wir gerne per Definition deine Theorien widerlegen.

Danke dir.


[Editiert am 20/10/2007 um 18:15 von Snowwulf]



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Fussvolk
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red_folder.gif erstellt am: 20/10/2007 um 13:59  
Mein lieber mann,

ich werde dir aus der Bibel zitieren.
1. Im Lukas Evangelium sagt Jesus: Das Reich Gottes ist in Euch inwendig - also werden wir das Reich nicht erst nach dem Tode besuchen können, denn es ist schon jetzt in uns.
2. Im Johannes Evangelium, sagt Jesus: um ins Reich Gottes zu kommen muss man neu geboren werden, aus dem Geist, nicht aus dem Körper.
Was tut die Kirche um den Menschen zu helfen, ins Reich Gottes NOCH IN DIESEM LEBEN zu kommen???? Nicht nach dem Tode.
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