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Autor: Betreff: Das Gottes-Gen
Buchstabenmagier
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heffer
Beiträge: 138
Registriert: 23/10/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
smilies/exclamation.gif erstellt am: 3/6/2005 um 08:22  
Quelle: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,2306249,00.html

Die Wunderwelt der Esoterik

Glaube im Gehirn

Forscher suchen Gottes-Gen

Alles Mystische scheint uns Menschen geradezu magisch anzuziehen. Vermeintlicher Spuk und Geistererscheinungen lehren uns das Fürchten. Schrittweise versuchen Wissenschaftler, diesem Phänomen mit moderner Technik auf die Spur zu kommen.

Vor allem von alten Schlössern wird behauptet, dass dort Geister leben, die mit ihrem Spuk Besucher erschrecken sollen. Ein altes Kellergewölbe in Schottland, in dem immer wieder Gruselgefühle und Geister wahrgenommen werden, wurde von Wissenschaftlern genauer unter die Lupe genommen.

Geist im Gehirn

Die Gehirnforscher bauten das Gewölbe virtuell nach. So konnten sich Probanden mit Hilfe einer 3D-Brille scheinbar durch das gruselige Gewölbe bewegen. Obwohl sich die Testpersonen in einer rein fiktiven Welt befanden, war ihnen das Szenario nicht ganz geheuer. Das Gehirn gaukelte ihnen eine Realität vor, die es so gar nicht gab. Diesen Zusammenhang zwischen Geistererscheinungen und dem Gehirn kann man in einem Versuch mit einem Spezialhelm erforschen, der elektromagnetische Signale abfeuert. So soll eine bestimmte Hirnregion stimuliert werden, in der alle räumlichen Informationen des Körpers zusammenlaufen.

Und tatsächlich berichten einige Versuchspersonen, die den Helm trugen, von Geistern, die plötzlich auftauchen. Und nicht nur das, es kann sogar zu vermeintlichen Gottes-Erscheinungen kommen - ein helles Strahlen, wie aus dem Himmel. Einige Wissenschaftler vermuten deshalb eine Art "Gott-Modul", einen eigens für übersinnliche Wahrnehmungen verdrahteten Nervenschaltkreis im Gehirn.

Gefühl von Unendlichkeit
Bei der Suche nach dem Göttlichen im Gehirn stießen Forscher auf ein Phänomen: Gläubige berichten von einem Bewusstseinszustand, in dem sie sich eins mit dem Universum fühlen. Diesen Zustand erreicht man nur in tiefer Meditation. Mit Hilfe einer speziellen Technik lässt sich dabei die Hirnaktivität des Meditierenden messen. Das Ergebnis: die Aktivität nimmt in einem Hirnbereich ab, der zuständig für die Wahrnehmung der Abgrenzungen unseres Körpers ist. So verschwindet der Bezug zu Zeit und Raum, ein Gefühl von Unendlichkeit entsteht.

Erstaunlicherweise zeigen die Gehirne von Gläubigen fast aller Religionen solch ein Muster, wenn sie in religiöse Ekstase geraten. Doch auch damit ist noch kein Beweis für ein "Gotteszentrum" im Gehirn erbracht. Dennoch vermuten einige Wissenschaftler, dass der Glaube in einer Art "Gottes-Gen" festgelegt ist. Ein Merkmal, das über Generationen weitergegeben wird und sich auf die neuronalen Strukturen unseres Gehirns bezieht.

Sehnsucht nach höherer Macht
Denn schließlich würde doch jeder Mensch eine Sehnsucht nach einer höheren Macht in sich tragen, die sein Schicksal lenkt und die Frage nach der eigenen Vergänglichkeit klärt. Auch soll der Glaube Überlebensvorteile bieten, denn religiöse Menschen sind scheinbar ausgeglichener, ihr Immunsystem effektiver und ihre Lebenserwartung ist höher. Nach Meinung von Wissenschaftlern alles Argumente für ein "Gottes-Gen".

Die ersten religiösen Spuren fanden Forscher bei den Neandertalern. Bereits vor 60.000 Jahren sollen sie ihren Toten Beigaben ins Grab gelegt haben. Vielleicht ist Glauben ja tatsächlich eine evolutionsbiologische "Strategie".


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nachdenkend
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Clorvaetheril
Beiträge: 33
Registriert: 17/2/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 5/6/2005 um 14:14  
ist bestimmt ein artikel aus ner zeitung oder?
also ich glaube das zwar das es höhere mächte gibt,aber nicht das sie mein leben bestimmen(ich bin ein freiheitsliebender mensch).
auch glaube ich eher nicht das es im gehirn ein gen gibt, bei dem festgelegt ist woran man glaubt,das kommt mir alles ziemlich idiotisch vor sowas.ist doch die entscheidung der menschen selber.allerdings glaube ich schon das gläubige menschen(woran sie jetzt auch glauben ist ja egal) ausgeglichener sind oder das wenn sie,z.b. krank sind und glauben und beten eine höhere chance haben gesund zu werden.kommt auf die jeweilige situation an....


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Because I believe in Magic.
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Buchstabenmagier
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Morothar
Beiträge: 120
Registriert: 4/5/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 5/6/2005 um 17:51  
Oh mein Gott!

Die Wissenschaft versucht mit eigentlich primitiv zu nennenden Mitteln, Dinge zu erforschen, die sie nicht versteht. Soweit so gut. Nur die daraus folgenden ersten Schlüsse und Vermutungen sollten auch genau also solche betitelt werden.

Also, zu den Grundlagen: Es ist bekannt, dass das Gehirn auf bestimmte Signale von außen reagiert. So kann man große Flächen und Bereiche eines Gehirns mit elektromagnetischen Strahlen beschießen und sich dann darüber freuen, dass der Besitzer über die Eindrücke, die durch diese etwas grobe Manipulation entstanden sind, etwas zu berichten weiß.

Gut, zu dem Artikel:
Zitat:
Die Gehirnforscher bauten das Gewölbe virtuell nach. So konnten sich Probanden mit Hilfe einer 3D-Brille scheinbar durch das gruselige Gewölbe bewegen. Obwohl sich die Testpersonen in einer rein fiktiven Welt befanden, war ihnen das Szenario nicht ganz geheuer.

Also den meisten Spielern eines athmosphärisch guten Computerspiels wird auch schonmal mulmig, wenn sie keine 3D-Brille aufhaben. Ich kenn in meinem Umfeld einige, die DooM³ keine halbe Stunde am Stück spielen konnten.
Zitat:
Das Gehirn gaukelte ihnen eine Realität vor, die es so gar nicht gab.

Man bedenke, dass wiederum ein Computer mithilfe einer 3D-Brille dem Gehirn eine nicht vorhandene Realität vorgaugelte. _Virtuell_ eben.
Zitat:
Diesen Zusammenhang zwischen Geistererscheinungen und dem Gehirn kann man in einem Versuch mit einem Spezialhelm erforschen, der elektromagnetische Signale abfeuert. So soll eine bestimmte Hirnregion stimuliert werden, in der alle räumlichen Informationen des Körpers zusammenlaufen.

Also, wir nehmen Leute, die sich in einer virtuellen gruseligen Umgebung nicht wohlfühlen. Bei diesen feuern wir nun auf einen Gehirnbereich, der für Orientierung im Raum sowie die Verarbeitung der (auch visuellen) Eindrücke zuständig ist, mit einer schönen Salve elektromagnetischer Signale. Schauen wir doch mal, ob was passiert! :)
Zitat:
Und tatsächlich berichten einige Versuchspersonen, die den Helm trugen, von Geistern, die plötzlich auftauchen. Und nicht nur das, es kann sogar zu vermeintlichen Gottes-Erscheinungen kommen - ein helles Strahlen, wie aus dem Himmel.

Also bei _Einigen_ muss die abgefeuerte Salve wohl wie erhofft zu verfälschten Informationen oder Fehlberechnungen in dem besagten Hirnbereich geführt haben. Da der nun sicherlich auch mit der Verarbeitung von übernatürlichen Eindrücken (bspw. Sehen von Auren) betraut wird ist es ja dann an 2 Fingern abzuzählen, das beim Befeuern dieses Bereichs dann Geisterscheinungen oder Ähnliches wahrgenommen werden. Und selbst wenn der Mensch keine "übersinnlichen Sinne" haben sollte: Reicht es nicht, wenn man einen Geist sieht und hört um überzeugt zu sein, dass da einer ist? Und bei Lichtern wie aus dem Himmel... Gib mir ne zu starke Brille und ich seh in jeder Deckenlampe "ein helles Strahlen, wie aus dem Himmel."

Soviel zum Experiment an sich.
Zu den Schlussfolgerungen, die bei (gerade auch bei Wissenschaftlern) teils regelmäßig so gewagt sind, wie wenn man beim Entdecken der Additionsrechnung auf die Existenz von Logarithmen geschlossen hätte, will ich nicht viel sagen:
Ein schlecht betiteltes "Gott-Modul", also ein Gehirnbereich für die Verarbeitung für Übersinnliches? Von mir aus. Wäre ein Grund mehr, nicht immer gleich ein Spinner zu sein.
Ein noch schlechter benanntes "Gottes-Gen"? Unwahrscheinlich. Wäre dem so, gäb es keine echten Atheisten, die an NICHTS Übernatürliches glauben. Wäre die Natur beim der Spezies Mensch so launisch, würden viele mit 5 Armen, 16 Augen und einem Bein dürch die Gegend hüpfen. Aber lüstig wär's schon, ein solches Gen bei einer Kolonie Fruchtfliegen zu aktivieren und zuzuschauen, wie sie Religionen bauen, Gottesdienste abhalten und sich im Namen ihrer Götter den Krieg erklären und abschlachten würden....

Damit kommen wir zum Ende der heutigen Vorlesung, ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit *G*,
Morothar


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"Und geht es so nicht, dann geht es anders."

"Ich möchte, dass ihr euch liebt, ihr dämlichen Idioten!"

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Buchstabenmagier
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heffer
Beiträge: 138
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red_folder.gif erstellt am: 6/6/2005 um 13:03  
hehe... bei manchen reicht auch schon ein leichter schlag auf den hinterkopf aus damit die sternchen und andere dinge sehen :D


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larsscox
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red_folder.gif erstellt am: 22/6/2005 um 22:01  
Interessanter Artikel hab ich auch schon gelesen. Die Schlüsse es als Beweis und Legitimation für höhere Mächte zu sehn ist sicher fragwürdig. Die Sache an sich sehe ich allerdings als eine natürliche Sache der menschlichen Evolution. Die Spezies Mensch und andere haben immer versucht neue Lebensräume zu besiedeln in dem sie sich eher von Zwänge freimachten und die Umwelt anpassten, als sich ihnen vollständig anzupassen. Deswegen wird man irgendwann auch an den Grenzen der Biosphäre Erde und des menschlichen Körpers kratzen. Dazu muss aber ein Anstoß existieren, der nicht den Weg vorwegnimmt, sondern dazu antreibt jene zu entwickeln. Solche eine Eigenschaft würde ich als biologisch vorteilfhaft einschätzen und so wäre es möglich das im Gerhirn dieser Ansporn abgelegt ist. Was daraus in der realen Welt wird obliegt dem Individum selbst.

Zum Thema Atheismus ich kenne kaum einen der wirkliche keine Angst hat zu sterben. Meistens wird versucht das Leben bis zum Unausweichlichen zu geniessen und auch unter Umständen zu verlängern. Dies wurde im ernsthaften Gespräch öfters geäußert, es scheitert bloß noch an der Technologie. Dieses Bedürfniss kann man auch im obigen experimentellen Ansatz in Einklang bringen

Greetz


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Mehr Geld macht keinen besseren Menschen aus dir, und weniger Geld erst recht nicht. ^^
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interessiert
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Beiträge: 12
Registriert: 1/2/2005
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/6/2005 um 21:21  
Naja, vielleicht gibt es das Gottes-Modul wirklich, welches "religiöse Wahrnehmungen" wahrnimmt. Und?
Wenn jemand eine starke Taschenlampe nimmt, und mit in die geschlossenen Augen leuchtet, sehe ich trotzdem etwas.
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beteiligt sich
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Spinnenbein
Beiträge: 47
Registriert: 19/3/2008
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red_folder.gif erstellt am: 10/6/2008 um 12:22  
Geist im Gehirn

Also, die Versuchsanordnung könnte durchaus selbst magisch sein. Wenn ich ein Abbild von etwas erschaffe, kann das Ergebnis unter Umständen über das rein Bildhafte hinausgehen. Indem die Wissenschaftler das virtuelle Abbild herstellen, nehmen sie Kontakt auf. Es kann ihre unbewußte Befähigung zum Erschaffen energetisch lebendiger Stellvertreter sein oder der Ort ist so stark, dass er deren Handlungen übernehmen kann.

Bekannt ist z. B., dass man über Bilder Kontakt aufnehmen kann zu anderen. Sei es, dass ein Heiler nur das Photo behandelt, sei es, dass ein Gläubiger durch Anbetung einer Statue Kontakt findet.

Der ganze Versuchsaufbau ist nichtssagend, weil eben diese geistige Dimension der Erschaffung völlig ausgeblendet wurde. Man kann so überhaupt nichts beweisen oder widerlegen. Es kann ein energetisch belangloser oder ein „magischer“ Ort sein. So wird man das auf keinen Fall ergründen.
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