Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Reformierter Alter und Universeller Ritus (R.A.U.R.)
interessiert
interessiert

RE-SETEH
Beiträge: 5
Registriert: 27/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 25/1/2005 um 09:28  
WIR ÜBER UNS – EINE SELBSTDARSTELLUNG DES
REFORMIERTEN ALTEN UND UNIVERSELLEN RITUS


HISTORISCHER ABRISS
Der Reformierte Alte und Universelle Ritus nahm seinen Anfang als „Pansophische Gesellschaft“ in den Jahren 1995/96. Nach einer Ruhezeit und profunder Klausur wurde der Orden Ende 1999/Anfang 2000 neu formiert und durch seine „Fundamentale Constitution“ zum Frühlingsäquinoktium 2000 unter der neuen Bezeichnung „R.A.U.R.“ wieder in Arbeit gesetzt.
Eine Erweiterung der ersten Konstitution wurde im September 2001 vom neuen Sanktuarium genehmigt und bestätigt.
Seit der Arbeitsaufnahme hat der Orden ein stetiges Wachstum gezeigt, sich gefestigt und ist
in dieser Form auch seit Mai 2001 im Internet unter WWW.RAUR.DE der Öffentlichkeit zugänglich.

ÜBERSICHT ÜBER
LEHRMETHODEN UND -INHALTE
Die initiatorische Struktur des R.A.U.R. lehnt sich an das Erkenntnismodell des kabbalistischen Lebensbaumes. Daraus leitet sich der quasi „religiöse“ Anspruch des Ordens ab, der sich im Laufe der Erkenntnisstufen entlang der Religionsgeschichte der Menschheit entwickelt und sich wandelt vom Greifbaren der Elemente zum Glauben an Höheres bis zum Wissen um das Göttliche reicht.
Die Grade der Ersten Ordensabteilung behandeln die vier elementaren Stufen welche „Malkuth“ umfassen:
I.° Novize - Erde
II.° Lehrling - Wasser
III.° Geselle - Luft
IV.° Meister - Feuer.
Obwohl diese Ordensabteilung noch die „symbolische“ genannt, so geschieht auf anderen Ebenen bereits eine für den Initianten spürbare Hochpolung. Dies hat vorbereitenden Charakter für die kommenden Stufen. Religionsgeschichtlich wird hier die alte Lehrart der Mond- und Erdkulte vorgestellt. In dieser Erdverbundenheit fühlen sich hier auch viele heidnisch bzw. naturreligions-orientierte Menschen heimisch. Die Bearbeitung der Ersten Ordensabteilung sollte nicht länger als ca. 3 Jahre dauern.
Die Brücke in die Zweite Ordensabteilung wird mit dem V.° „Geheimer Meister“ geschlagen in dem das vorher gelegte Fundamente getestet wird. Nach bestandener Prüfung findet der Initiant die reguläre Aufnahme in die Zweite Ordenabteilung und weiht sich der Durchführung seines Großen Werkes, d.h. dem Erreichen des hohen Zieles der Kommunikation mit seinem Höheren Selbst.
Die Lehrart in der II. Ordensabteilung wird die „praktische“ genannt und führt männliche und weibliche Initianten auf jeweils eigenen Wegen zum Ziel. Damit trägt der R.A.U.R. der unterschiedlichen Formeln der Erleuchtung von Mann und Frau Rechnung. Die übergreifende Formel ist hier das Rosenkreuz im Zeitalter der Fische. Die „roten Erkenntnisstufen“ der Zweiten Ordensabteilung sind:
V.° Geheimer Meister (Yesod)
VI.° Ritter des Großen Werkes / Dame des Ibis (Hod)
VII.° Prinz von Memphis / Prinzessin von Misraim (Netzach)
Erhabene/r Samekh (Schleier von Paroketh)
VIII.° Sonnenkreuzkönig / Königin der Morgenröte (Tiphareth)
Leider verbietet uns die Arkan-Disziplin hierüber weitere Auskünfte zu geben. Es kann hier nur gesagt werden, dass der gehörig vorbereitete Kandidat ein unvergleichliches Erlebnis erfährt, aber der Unvorbereitete seiner Ego-Katastrophe gegenübersteht.
Mit dem Erreichen des VIII. Grades werden die Initianten vom Orden freigestellt, d.h. der Orden hat sein erklärtes erstes Ziel erreicht: nämlich den königlichen Adepten-Status beim Initianten zu erzeugen.
Im Anschluß an den VIII. Grad kann mit der Aufnahme in das „Konzil von Jerusalem“ eine Initiation in die Leitung des Ordens erfolgen, insofern dies erforderlich ist.
Wer weiter im Orden arbeiten will kann um die Aufnahme in die Dritte und letzte Ordensabteilung ersuchen. Die besteht aus den folgenden „Weißen Stufen“:
IX.° Adepten des Dritten Bundes (Geburah)
X.° Priester nach der Ordnung des Melchisedek
(Chesed)
XI.° Vertraute der Gemeinschaft von Himmel und Erde (Daath).
Das Sanktuarium (theoretisch. Binah u. Chokmah)
XII.° Ordensmeister (Kether)
Die Mitgliedschaft ist verbunden mit dem Eid der lebenslangen Treue zum Orden sowie der Verpflichtung der evolutionären Arbeit für das Leben an sich und die menschliche Rasse im Besonderen. Darum stellt sich hier nicht die Frage der Dauer der Bearbeitung.
Es wird der Sprung in das Wassermann-Zeitalter vollzogen und die Formel des neuen Gesetzes von „Liebe unter Willen“ greift zum ersten Mal, weil sowohl Liebe durch bedingungslose Hingabe als auch Wahrer Wille bewusst vorhanden sind.
Diese Ordensabteilung ist den neuen Sternen-Kulten vorbehalten.
Im IX. Grad erhält der Adept die letzte Tempelinitiation, die eine besondere Einführung in die philosophischen Gedankengebäude des Neuen Äons vorstellt.
In der Dritten Ordensabteilung gibt es keine Gruppenzusammenkünfte mehr, sondern die Adepten arbeiten in ihren eigenen Tempeln.
Im X. Priestergrad erfährt der Initiant eine einjährige ordenseigene Ausbildung zum universellen magischen Priestertum bzw. zum Meister des westlichen Weges der Einweihung.
Der XI. und letzte Grad in den der R.A.U.R. initiieren kann, korrespondiert mit der Daath-Sphäre und beinhaltet eine unlösbare energetische Einbindung in einen evolutionären Zyklus.
Der XII. Grad des Ordensmeisters hat eine Klassifizierung im System auf Grund seiner magischen Bedeutung, die der Inhaber anhand der XII.° -Rituale wahrnimmt.
Das dreigestirnte Sanktuarium nimmt die höchsten drei kabbalistischen Sephiroth ein, wobei sie primär als Energieverteiler innerhalb des initiatorischen Systems funktionieren, da angenommen wird, daß kein „Geist mit menschlicher Beschränkung“ diese theoretischen Erkenntnisstufen „de facto“ ersteigen kann.
Der R.A.U.R. steht damit in Widerspruch zu anderen Lehrsystemen wie z.B. von Aleister Crowley, die über die besagte Stufe hinauszugehen vorgeben, allerdings bisher dafür keinen belegbaren Beweis erbringen konnten.
Sexualmagie kommt im R.A.U.R. bis auf eine theoretische Instruktion zu dieser besonderen Technik der Projektion von Körperenergie im IX. Grad nicht vor und es besteht keine Durchführungspflicht. Der Sexualakt als solcher wird als symbolischer Vollzug des Schöpfungsaktes erkannt, dessen konkrete Durchführung aber außerhalb des Einflussbereiches des Ordens liegt und absolut in die Privatsphäre eines jeden fällt.
Grundlage und stetiger Begleiter des Initianten ist das „Liber Draconis“; eine offen zugängliche initiatorische Schrift im universellen Geiste menschlicher Einweihung. Der R.A.U.R. ist die erste offizielle rituelle Bearbeitung des Liber Draconis im Lichte seiner Gnosis. Weitere ordenseigen Schriften, welche ebenso profunde Arbeitsergebnisse von aktiven Mitgliedern darstellen, sowie eigene Instruktionen und Gradpapiere werden den Mitgliedern als Arbeitshilfe zur Verfügung gestellt.

ÜBERSICHT ÜBER STRUKTUR UND
ARBEITSWEISE
Der R.A.U.R. ist in Ortsgruppen organisiert und legt besonderen Wert auf persönlichen und regelmäßigen Kontakt der Mitglieder untereinander. Die Arbeitsweise ist eine Synthese zwischen den bekannten Gruppenarbeiten und individueller Initiation. Die Treffen in den Gruppen (Logen, Kapiteln u. Kreisen) können einweihenden, instruktiven, organisatorischen oder operativen Charakter haben. Die Mitglieder sind angehalten an möglichst vielen Treffen teilzunehmen um ein Gefühl für das energetische Gefüge des Ordens zu entwickeln, an diesem teilzuhaben und davon zu profitieren. Inaktive und unstete Mitglieder könnten in ihrer Entwicklung schlecht eingeschätzt werden, womit sie sich unweigerlich die Grundlage für ihren Fortschritt, ihre energetische Einbindung und damit ihren sinnvollen Verbleib im System entziehen.
Der R.A.U.R. arbeitet mit der bewährten Einrichtung eines zugeordneten Bürgen für jeden Neuaufzunehmenden, der diesen dann bis zum IV. Grad begleitet. Diese Bürgschaft wird relativ streng gehandhabt, da eine Fehleinschätzung u.U. auch negative Folgen nach sich ziehen kann.
Bei stetiger Arbeit sollte der VIII. Grad nach insgesamt fünf bis sechs Jahren Mitgliedschaft erreicht sein. Grundlage für den Fortschritt im Erkenntnissystem ist einzig die persönliche Entwicklung, die sich nach bisheriger Erfahrung immer sehr sichtbar vollzogen hat.
Persönliches Engagement und Einsatz für den Ordensaufbau ist hierfür kein Ersatz.
Der Orden fordert und fördert die Erfüllung der zugeordneten Gradaufgaben. Diese Aufgaben variieren entsprechend der Inhalte und Anforderungen und umfassen z.B. schriftliche Arbeiten über eigene Erkenntnisarbeit und relevante Sachthemen.
Grundsätzlich ist jeder Grad mit einer rituellen Initiation d.h. einem dramatischen Einweihungsritual verbunden; Ausnahmen werden nur in außerordentlichen Fällen gewährt, was aber bisher nicht vorkam. Anerkennungen von Graden aus verwandten oder befreundeten Systemen können nach Prüfung im Einzelfall vorgenommen werden.

DER WEG DER MITTE
„Eine andere Überlieferung erzählt davon, daß, als Luzifer der Lichtbringer im Himmel aufbegehrte, ein Drittel der Engel sich die Seite Gottes stellte, ein Drittel zusammen mit ihrem gefallenen Führer zur Hölle hinabfuhr und ein Drittel neutral blieb. Letztere waren es, die den Gral zu den Menschen brachten, um sie zu lehren, den Mittelweg zwischen den Extremen zu nehmen.“

(aus M. Godwin „Der Heilige Gral“)
Der initiatorische Weg, der den Initianten durch den Reformierten Alten und Universellen Ritus führt, ist der sogenannte „Weg der Mitte“.
Darunter verstehen wir den direkten Aufstieg auf der Säule der Mitte und damit den folgenden Erkenntniszuständen: Malkuth - Yesod - Tiphareth - Daath .
Der R.A.U.R. nennt diese Stationen die „Phönix-Grade“. Sie haben innerhalb des Systems eine besondere Bedeutung, da sie die eigentlichen Stufen des Weges der Mitte bilden.
Der Weg der Mitte bearbeitet seiner Natur gemäß auch die „dunklen Seiten“, welche als gleichwertig behandelt werden und darum ihren Anteil im Gesamtkonzept finden.
Der R.A.U.R. ist kein Teil der schönrednerischen und einseitigen „Licht-und-Liebe-Fraktion“, sondern ein Arbeitsort von universeller Erkenntnis.
Zusammenfassend kann gesagt werden, das der Reformierte Alte und Universelle Ritus ein sehr praktischer Weg ist, der seinen Mitgliedern ebensoviel gibt wie abverlangt. Und trotz seiner jungen Geschichte haben sich sehr angenehme Geister eingefunden, die das über 8 Jahre ausgearbeitete System mit Leben erfüllen und aus einer theoretischen Struktur mittlerweile ein energetisches Netz formen, welches absolut befähigt ist, seinem hohen Anspruch gerecht zu werden und offenen Herzens ihre Arbeitsergebnisse neuen Mitgliedern zu vermitteln.


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Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen
Tu was Du willst, sei das ganze Gesetz
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