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Autor: Betreff: Gedankenspaziergang
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 4/12/2005 um 22:40  
Man stelle sich die Unendlichkeit in einer Zahlenfolge vor. Denkt man an die positive Unendlichkeit kann man sie in der Unendlichen Folge Reeller Zahlen ausdrücken. Allerdings gibt es da einen Denkfehler: Es gibt einen Beginn: die Null. Also müsste man auch eine Unendlichkeit weit in das Vergangene, die negativen Zahlen Blicken, denn eine Unendlichkeit die einen Anfang hat ist nicht absolut unendlich. Spulte man sie sozusagen zurück käme man ja an ein Ende: Den Anfang.
Um also den vollen Ausmaß dieser ewigen Unendlichkeit erfassen zu können, muss man die negativen Zahlen dazu zählen. Was erhält man, wenn man all diese Größe in einem zusammenfasst? Die Null! Also ist das Nichts der Begriff des Unendlichen in sich, es fasst gleich einem weißen Lichtstrahl alles in sich zusammen und ist doch dessen Nichtexistenz. Demzufolge gibt es nicht das nichts ohne gleichzeitig alles zu sein. Das ist das erste Geheimnis unserer Existenz, unser erstes Paradoxon."


Etliche Äonen… Stille. Kein Licht war in diesem Nichts, und auch Nichts war, auf das es hätte scheinen können. Kein Klang durchbrach diese Harmonie, und dann…
Das Nichts zerbrach in unendlich viele Scherben.
Mit einem einzigen Ohrenbetäubenden Schlag begann alles, was ist, zu sein.
Wir existieren aus Bruchteilen des Nichts, und sind nur so lang, wie es sich nicht wieder zu seiner Vollständigkeit zusammensetzt.

Und aus dieser Sammlung an Splittern und Tönen formte sich Harmonie…

"Betrachtet man Materie bis ins kleinste Detail hinein, so besteht sie letzten Endes, gleich welche Art Materie man betrachtet, aus Energie.
Energie ist unvergänglich.
Energie ist ohne Alter.
Unser Denken basiert auf Energieimpulsen.
Betrachtet man nun des Weiteren die Entstehung des Lebens auf dieser Erde, basiert alles auf einer Aneinanderreihung so vieler Zufälle, deren Zusammenfügung allein erst das Leben möglich machte. So war der Boden zum Beispiel, auf dem unsere Ursuppe brodelte, ganz zufällig ideale Grundlage für die Verkettung von Elementen zu Aminosäuren. Zufälligerweise bestehen diese Aminosäuren, unsere Grundbausteine gerade aus jenen Elementen die damals vorherrschten. Wo ist das Huhn, wo das Ei?
Über Jahrmillionen -milliarden fügte sich die Energie zu Materie, und diese Anfangs unbelebte, zwecklose Materie fügte sich zusammen zu funktionierenden komplexen Systemen. Ganz zufällig?
Mir zwingt sich ein Gedanke auf: Wenn ich, egal wie oft, Bausteine aus einer dafür idealen Höhe ausschütte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Turm ergeben mehr als gering. Nur weil diese Bausteine einen Turm ergeben könnten, müssen sie dies nicht zwangsläufig tun.
Ein seltsamer weiterer Gedanke kommt mir nun: Alles das ist, ist es aus einem Grund: Weil es sein soll. Damit es sich auf eine bestimmte Art und Weise zusammenfügt. Es passt, weil es dafür geschaffen wurde, sich zu Systemen zu fügen.
Soweit so gut."

Gott?

Wo, was ist dieser Gott? Nirgends ist er/sie/es messbar. Eigentlich nicht existent.
Und wenn es ihn/sie/es gibt, diesem überdimensionalen Bewusstsein, wurde es ihm dann über all die Äonen nicht langweilig?
Ist unser Zeitsystem denn Universell gültig?

Nach Einstein vergeht die Zeit im System B, das sich schneller bewegt als System A, langsamer als im System A.
1.Problem: Wenn Gott Materie ist, so könnte er sich nie so schnell bewegen, dass diese Jahrmillionen zu sieben Tagen werden. Die Materie würde zur Beschleunigung unendlich viel Energie verbrauchen, und durch die Zunahme an Geschwindigkeit auch an Gewicht zunehmen, dass sich wieder auf den Energieverbrauch auswirken würde.

Aber: Unser Denken und Empfinden basiert auf Energieimpulsen.
Hat Energie Masse?

Klingelt's?

Pling.



Serafia.
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Majestät
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Silva
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2005 um 22:01  
ich fürchte ich brauch noch einige energieimpulse...

aber ein sehr beeindruckender text. ist das von dir?


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Buchstabenmagier
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Elm
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red_folder.gif erstellt am: 8/12/2005 um 21:50  
Ich binmir auch nicht sicher, on ich es schon vollkommen erfaßt habe, aber der Text fesselt einen richtig! Ich kann mich der Frage von Silva nur anschließen!

Elm


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Lieben heisst Leben
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Mondscheinbluete
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2005 um 15:06  

Zitat:
Zunächst bin ich sehr beeindruckt und beinahe gerührt davon, deine Gedanken zu dem Thema „Unendlichkeit“ zu lesen. Ich sikutiere mit dem Schmetterling privat auch über dieses Thema. Du hast es prima zu einem gedanklichen Abschluß gefaßt. Jedoch nur in der Betrachtung des fassbaren Mathematischen.
Du gehst in deinem ersten Text auf die reellen Zahlen ein. Die reelle Zahlenreihe ist jedoch nur ein hilfreiches Ontrukt der Mathematik. Jedoch in der Naturwissenschaft und in deren Anwendung fallen diese so ziemlich außen vor. Natürlich können sich zwei Punkte berühren, wie 1 und 3 . Doch nimmt man die rationalen Zahlen, so wird das konvergieren an einen Punkt schon recht schwierig. So kann sich etwas an 0 annähern und es dennoch nie berühren... . nimm eine Kommazahl (als 0,00....) und füge unendlich viele nullen und hinten eine1 . und du hast eine unendlich lange Kette ohne Ende. Ebeneso in den negativen als auchin den Positiven Raum. Zahlen können auch divergieren, also ins Unendliche. Somit ist auch 0 undendlich. Da muss nicht zwangsweise alles hinlaufen. ... . Die sist ein denkanstoß, an dem es mir schwer fällt, weiter zu denken ;))






"So war der Boden zum Beispiel, auf dem unsere Ursuppe brodelte, ganz zufällig ideale Grundlage für die Verkettung von Elementen zu Aminosäuren. Zufälligerweise bestehen diese Aminosäuren, unsere Grundbausteine gerade aus jenen Elementen die damals vorherrschten. Wo ist das Huhn, wo das Ei?
Über Jahrmillionen -milliarden fügte sich die Energie zu Materie, und diese Anfangs unbelebte, zwecklose Materie fügte sich zusammen zu funktionierenden komplexen Systemen. Ganz zufällig? Mir zwingt sich ein Gedanke auf: Wenn ich, egal wie oft, Bausteine aus einer dafür idealen Höhe ausschütte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Turm ergeben mehr als gering. Nur weil diese Bausteine einen Turm ergeben könnten, müssen sie dies nicht zwangsläufig tun. "


Ein kleiner Einwurf aus der Wissenschaft von mir: Die Biologen und Chemiker haben versucht, einen gleichen Zustand herzustellen, wie er als „Ursuppe“ bestand. Sie versuchen, eben solche Aminosäuren zu erschaffen, um schießlich lebende Zellen zu bilden. Doch sie haben es bisher nicht geschafft, auch nur eine Zelle für mehr als 3 Sekunden leben zu lassen. Es fehlt den Menschen das Wissen über einen ganz bestimmten Baustein, der den Übergang von Materie zu fester lebendiger Form gibt..oder Energie formt sich zu fester Materie, die leben kann.



"Ein seltsamer weiterer Gedanke kommt mir nun: Alles das ist, ist es aus einem Grund: Weil es sein soll. Damit es sich auf eine bestimmte Art und Weise zusammenfügt. Es passt, weil es dafür geschaffen wurde, sich zu Systemen zu fügen.
Soweit so gut.""


Und warum soll etwas sein? Wieso sollte sich etwas bestimmtes zusammenfügen?













Serafia.




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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 12/12/2005 um 20:59  
@ Elm & Silva Ja, das ist von mir :D

@ Mondscheinblüte
das verlangt nach einer Antwort, die kriegst du, wenn ich genug Zeit habe, darauf ein zu gehen. Wahrscheinlich morgen.

Serafia

[Editiert am 12/12/2005 von Serafia_Serafin]


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Majestät
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Silva
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red_folder.gif erstellt am: 12/12/2005 um 21:03  
respekt! *hutzieh* und *weitergrübel*


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Buchstabenmagier
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Neme
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red_folder.gif erstellt am: 13/12/2005 um 13:38  
Salut!
Zitat:
Somit ist auch 0 undendlich. Da muss nicht zwangsweise alles hinlaufen. ... . Die sist ein denkanstoß, an dem es mir schwer fällt, weiter zu denken

Eine Unendlichkeit liegt in der anderen Unendlichkeit - anschaulich ist da die Matruschka ;-). Ihr erwähntet die reellen Zahlen, also die rationalen + irrationalen. Betrachtet man die Menge der rationalen Zahlen, ist sie unendlich. Ebenso die Menge der irrationalen Zahlen. In der Gesamtheit der Unendlichkeit der reellen Zahlen ist der Anteil der rationalen Zahlen jedoch nun verschwindend gering, praktisch gleich Null (obwohl es unendlich viele sind). So kann auch die Null zur Unendlichkeit werden (s. Georg Cantor).

Grüsse,
Neme


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Mondscheinbluete
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red_folder.gif erstellt am: 13/12/2005 um 15:02  
@Neme

Du hast meine Worte nur anders ausgedrückt. O.o Ich meinte genau das, was du geschrieben hast. Aber Danke. Hab mich vielleicht nicht ganz so deutlich wie ausgedrückt ..hihi... .


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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 14/12/2005 um 06:15  
Sooo *fingerknackst* ^^


Zitat:
Du hast es prima zu einem gedanklichen Abschluß gefaßt. Jedoch nur in der Betrachtung des fassbaren Mathematischen.


Danke erst einmal für das nette Kompliment.

Weißt du, was ich sehr faszinierend finde? Mit Mathematik kann man auch dinge erfassen und berechnen... sozusagen erforschen, die so für uns gar nicht erreich- oder erforschbar sind. Trotzdem stellen sich diese rechnerischen logischen Gedankengänge oft als wahr heraus. Alles was ist, funktioniert nach einem System. Einem klaren, logischen, nachvollziehbaren...

(Ich könnte jetzt wirklich blasphemisch sein und sagen: Das Leben ist nur eine brilliante mathematische Funktion^^)

Zitat:
Du gehst in deinem ersten Text auf die reellen Zahlen ein. Die reelle Zahlenreihe ist jedoch nur ein hilfreiches Ontrukt der Mathematik. Jedoch in der Naturwissenschaft und in deren Anwendung fallen diese so ziemlich außen vor. Natürlich können sich zwei Punkte berühren, wie 1 und 3 . Doch nimmt man die rationalen Zahlen, so wird das konvergieren an einen Punkt schon recht schwierig. So kann sich etwas an 0 annähern und es dennoch nie berühren... . nimm eine Kommazahl (als 0,00....) und füge unendlich viele nullen und hinten eine1 . und du hast eine unendlich lange Kette ohne Ende. Ebeneso in den negativen als auchin den Positiven Raum. Zahlen können auch divergieren, also ins Unendliche. Somit ist auch 0 undendlich.


Nein, der Wert Null ist immer absolut. Nichts existierendes in dieser Welt kann sich an ihn annähern (sehen wir mal von den Temperaturen ab... mir geht es aber um die Menge der Dinge also unser Urpsung der Zahlenfindung). Null ist: Nicht.
Alles andere ist oder war... Es gibt nichts, dass Null Zeiteinheiten dauerte, denn da ist es nichtexistent.
Alles andere, egal wie weit man in die Tiefen vordringt ist existent und es hat immer einen negativen Gegenpart. Fasst man alle zusammen (/Rechnete man alle Zahlen der Welt zusammen) würden sie sich alle neutralisieren. Und eben Null ergeben. Also Nichtexistenz. Da wir nur die "positive" Seite der Materie kennen, ist das für uns manchmal schwer vorstellbar.
Es gibt da einen wirklich interessanten Gedanken zu Antimaterie... ich werd ihn recherchieren und reinstellen.


Zitat:
Ein kleiner Einwurf aus der Wissenschaft von mir: Die Biologen und Chemiker haben versucht, einen gleichen Zustand herzustellen, wie er als „Ursuppe“ bestand. Sie versuchen, eben solche Aminosäuren zu erschaffen, um schießlich lebende Zellen zu bilden. Doch sie haben es bisher nicht geschafft, auch nur eine Zelle für mehr als 3 Sekunden leben zu lassen. Es fehlt den Menschen das Wissen über einen ganz bestimmten Baustein, der den Übergang von Materie zu fester lebendiger Form gibt..oder Energie formt sich zu fester Materie, die leben kann.


Nun, das ist mir neu. Ich wusste nur, dass es jemandem gelang die Theorie zu beweisen, indem er die Zustände in seinem Labor nachstellte und sich tatsächlich auch Aminosäuren bildeten.
Ja... was ihnen fehlte so glaube ich wenn es so weit stand, war das Glück der zufälle und eine Menge Zeit.. denn diese Ketten mussten sich auch erst zu Funktionsgruppen zusammenfinden. Der Weg war nicht von Aminosäurenkette (Protein) zu Zelle sondern viel diffiziler... Und ich glaube durch eben diese Zufälle zeigt sich die Hand (der) Gottes (Götter).


Zitat:
Und warum soll etwas sein? Wieso sollte sich etwas bestimmtes zusammenfügen?


Tja... gute Frage. Ich weiß es nicht ob es einen Plan gibt, oder ob alles nur ist, weil es ist (auch das wäre ein sinnhafter Hintergrund).


Serafia.


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Mondscheinbluete
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red_folder.gif erstellt am: 14/12/2005 um 23:53  
Das verlangt nach einer weiteren Antwort..hihi... Bekommst du spätestens nächste Woche, wennich mal Ruhe hab, um meine Gedanken zu ordnen. ;)


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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 18/12/2005 um 13:29  

Zitat:
Das Zeitalter der Urmaterie

Diese Epoche umfasst die Frühphase der Geschichte des Weltalls. So lange es weniger als 10 000 Jahre alt war, hatte der größte Teil der Energiedichte des Universums die Form von Strahlung, deshalb wird diese Zeit auch die strahlungsbestimmte Epoche genannt. In ihr können sich keine astrophysikalischen Objekte wie Sterne oder Galaxien bilden.
In dieser kurzen Frühzeit spielten sich viele wichtige Ereignisse ab, die die Zukunft des Universums bestmmten. In den allerersten Minuten dieser Frühphase bildeten sich leichte Elemente wie Helium und Lithium. Davor noch führten komplexe physikalische Prozesse zu einem kleinen Überschuss der gewöhnlichen baryonischen (= Masse besitzende, schwere) Materie über die Antimaterie. Dann vernichteten sich Antimaterie und Materie gegenseitig fast völlig bis auf den kleinen Rest an Materie, der das Universum heute ausmacht.

Zitiert aus:
Fred Adams / Greg Laughlin: Die fünf Zeitalter des Universums - eine Physik der Ewigkeit

dtv, 2002


Das ist positiv und negativ... beide Seiten heben sich gegeneinander gesetzt auf und ergeben: Nichts.
Wir sind alle nur Splitter der Null, des Nichts. Eben dadurch, dass die Gesamtmenge der Splitter nicht zu einem ganzen zusammen geführt wird, ist das Sein.
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 18/12/2005 um 14:16  
irgendwie hatte ich diesen schönen beitrag noch gar nicht gesehen :) erst mal bravo - für einen naturwissenschaftler sehr stilsicher, für einen literaten naturwissenschaftlich gut. und ganz arg viel kabbalah drin, das gefällt mir sogar persönlich :)

dennoch - ich muss wie so oft rumkritteln, sind aber nur kleinigkeiten.

sera, text 1: Zahlentheoretisch gesehen berücksichtigst du zum einen nicht, das niemand weiss, ob wir uns überhaupt im bereich der rationalen zahlen befinden. zum einen könnte das universum ein Modul (n) sein (ok, extrem unwahrscheinlich, da n reichlich gross sein müsste) dann häte das universum keinen anfang, sondern wäre singulär um null (einfacher: man stelle sich eine sinuskurve vor - sie beginnt in null, sie endet in null. demnach unendlich=0)

anderes unberücksichtigte: es gibt wohl keine "unendlich kleinen dinge" - das kleinste, was wir naturwissenschaftlich beschreiben können ist eine heisenberg-fläche, daher z.B. die unschärfe-relation.

reihenkriterium von (irgendwer, vergessen)

ich addiere:

1+ (-2) +3 + (-4) + 5 + (-6) und so weiter. scheint am ende null rauszukommen, oder? ist aber nicht so:

(1+ (-2)) =-1
(3+ (-4)) = -1
.
.
.
Summme= - unendlich.

variante 2:

1
(-2) +3 = 1
(-4) +5 = 1
.
.
.
summe= + unendlich.

also: alternierende(d.H. das vorzeichen wechselnde) reihen können so einfach nicht berechnet werden.

einstein: kommt ganz darauf an. sagen wir A entfernt sich mit 90 % lichtgeschwindigkeit von B. damit bewegt sich auch B mit 90% lichtgeschwindigkeit von A weg. keiner altert. :) überrascht?

die auflösung ist einfach: es geht nicht um die endgeschwindigkeit, sondern die beschleunigung. wird aber oft anders beschrieben, nicht dein fehler.


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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 18/12/2005 um 22:00  
Zuerst einmal danke für das Kompliemt :)

Das Reihenkriterium funktioniert logischer Weise nicht... da ja nicht die Gänze beider Seiten einbezogen wird... Das ist pure mathematische Taschenspielerei und kein Wunder.
Viel mehr würde mich interessieren, warum alles (zumindest die Zahlen mit denen ich es probierte, ausgenommen die Kommazahlen) mit Neun multiplizierte in der Quersumme wieder Neun ergibt? Wahrscheinlich bin ich nicht die erste, der das aufgefallen ist. Und ist das in jedem Zahlensystem so?
Andersherum führt alles, das man mit Null multipliziert auf eben diese Zurück (ganz logisch denn keinmal eins ist keins...). Und das wiederrum erinnert mich an den Satz: "Ich bin das Alpha und das Omega" (Wobei dies aber mehr Buchstaben umfasst als die Zahlenmenge zwischen Null und Neun).


Im Endeffekt ist ja das Dezimalsystem nur eine Art Sprache auf die wir uns bisher recht global geeinigt hatten. Aber wie ist es mit den anderen Systemen / Zahlensprachen?




[Editiert am 18/12/2005 von Serafia_Serafin]


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 19/12/2005 um 08:59  
Bleistift und papier besorg :)

ich habs mal mit dem 5ér system angeguckt, da ists auch so:

also: "theoremvorschlag":

man hat ein k´er system. jede beliebige zahl aus Z(k) multiplizeirt mit (k-1) hat als quersumme (k-1).

beweis: steht aus :)


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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 19/12/2005 um 21:10  
Und wenn es wirklich so wäre, dass es in jedem Zahlensystem so ist, sagt das dann nicht irgendwas aus?

Aber was... WAS? *Haare rauf*

Ich hass das. Aber wenigstens hab ich morgen in den Pausen was zu tun... :crash:


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 20/12/2005 um 08:51  
ja, serafia, es ist in jedem zahlensystem so. wie gesagt, der beweis geht auch, hab ich mal in zahlentheorie gehabt - aber ohne einen formeleditor krieg ich den hier nicht wirklich rein. falls dus nicht rausgeknobelt kriegst - schick mir eine PN, dann versuch ichs nochmal


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red_folder.gif erstellt am: 21/12/2005 um 10:23  
@Mondscheinbluete
Zitat:
Ich meinte genau das, was du geschrieben hast. Aber Danke.

Gern geschehen. War auch sehr angetan, als ich bei dir von der unendlichen Null gelesen habe. Insofern ist für mich angenehm spannend, was du im weiteren Verlauf antworten wirst, und ob es dem ähnelt, was ich jetzt dazu schreiben würde :-).

Neugierige Grüsse,
Neme


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Mondscheinbluete
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red_folder.gif erstellt am: 21/12/2005 um 14:06  
@Neme

Da sich Hephaestos mit eingeklingt hat und das Thema in eine andere Richtung gelenkt hat, die durchaus sehr spannend ist, ich dazu jedoch nichts hinzusteueren kann, wollt ich nun hierzu eigentlich schweigen. Mein Kommentar ist sozusagen überflüssig geworden. Aber ich kann dir gern mal dazu eine PM schicken. Wenn ich wieder Internet hab. Derzeit sieht das recht schlecht aus.

Liebe den Tag!


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 22/12/2005 um 08:11  
hab ich jetzt irgendwie eine diskussion kaputt gemacht? das wollte ich nicht, redet ruhig weiter :P - ich mach den "advokatus diaboli".

der satz, das sich alternierende reihen, deren absolutglieder divergieren, nicht berechnen lassen, ist kein taschenspielertrick, sondern mathe- grundstudium :exclam: , und du liegst damit falsch, das das nicht die ganze reihe berücksichtigen würde.

das null = unendlich argument ist mir dennoch nicht ganz klar. meint ihr damit, das es unendlich viele reelle zahlen in der nähe von null gibt? das man, wenn man sich nur die hälfte von unendlich ansieht, man immer noch unendlich viel hat? das jede zahl, mit null multipliziert, immer noch null ist? (letzteres argument führt später auf x/y = unendlich, falls x > 0 und y = 0. allerdings sagt ein mathematiker, die gleichung oben ist nicht definiert, allerdings strebt der grenzwert für y --> 0 gegen unendlich)

wie auch immer, redet weiter, ich fands grad spannend :), auch wenn ihr wieder auf die biologie zurück kommt, und ich mich damit nur in gröbsten zügen auskenn





:exclam:

[Editiert am 22/12/2005 von Hephaestos]


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Neme
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red_folder.gif erstellt am: 23/12/2005 um 16:38  
@Heph

Nee, hast du nicht kaputt gemacht, keineswegs... Hey, als mathematisch angetaner Mensch solltest du doch wissen, dass man einen gemeinsamen Nenner finden kann... abgesehen davon hast du m.E. gar nicht so sehr in eine andere Richtung gelenkt. Ich hätte irgendwann das Beispiel
1-1+1-1+1-1+1-1+ ... =0 (?*kopfschüttel*) gebracht... naja, weisst ja, worauf es hinausläuft.

Abgesehen davon hat Bluete mir auch geschrieben, dass sie sich nicht ausklinken wird, ich hatte das eh nicht vor, es sei denn, hier stünde Schwachsinn, etwas, von dem ich nicht mal ne Ahnung habe oder etwas abgrundtief Langweilendes... Nüscht der Fall! Dann wird man mich so schnell auch nicht in der Diskussion los *g*.

Das mit der Null und der Unendlichkeit: meinereiner bezog sich auf den Begriff der "Mächtigkeit". Aleph Null, Aleph 1 usw. (Cantor und seine Mengen - ich glaub, der Mathematiker hiess Kronecker, der darauf fast nen "Blutsturz" bekam, nach dem Motto, dass die rationalen Zahlen von Gott seien und die irrationalen grässliches Menschenwerk...). Fazit: Die Mächtigkeit der Menge der rationalen Zahlen ist "praktisch" Null gleich, vergleiche man sie mit der Mächtigkeit der reelen Zahlen usw. usf.
Deswegen sagte ich, läge eine Unendlichkeit in der anderen.

(Und was das Thema "9" angeht: auch nicht far out, die "9" repräsentiert "Alles" in "Ewigkeit" für mich...)

Aus dem Nichts entsteht Alles.

*geduldig auf Bluete weiter warte*
Grüsselis,
dat Neme ;-)


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Mondscheinbluete
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red_folder.gif erstellt am: 23/12/2005 um 21:37  
Da ich nur kurz online bin, gebe ich ein kurzes statement zu ziffer "9" ab. wieso das so ist, weiß ich auch nicht. aber schon sehr alte kulturen haben sich mit numerologie auseinandergesetzt, wobei der kreislauf des lebens, ich hoff, jetzt nichts falsches zu schreiben, lang ist es her, dass ich es gelesenhabe, also dass der lebenskreislauf von 1-9 geht und die zahl 10 =0 ist und die 1 erneuter Anfang. Somit ist die Zahl 10 gleich 1 und der kreis schließt sich. Sprich, alles ist in einem immer wiederkehren Zyklus verankert. Ich denke aber, es gibt einige hier im Forum, die sich besser mit Numerologie auskennen als ich.


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 30/12/2005 um 07:48  
ach mensch...... GRRRRR - mein beitrag ist verschwunden.

egal.

"1-1+1-1.. =0 oder 1"

auch eine nette alternierende reihe, neme, aber ich wollte ja eine, aus der unendlich viel (oder wenig) herauskommt.

und: sag doch, das du cantor-mächtigkeiten meinst, bin ja kein hellseher (ok, schon, aber nicht während ich hier sitze *g*)

"fast null"
im vergleich zu welcher mächtigkeit sind wir denn "fast null"?

die kleinste "dimensionale einheit" die wir in unserem universum haben ist das "plank´sche wirkungsquantum" - also haben wir anscheinend nicht mal eine kontinuität, somit sind wir schon im verhältnis zu den reelen zahlen unendlich klein (es gibt definitiv mehr reele zahlen als unterscheidbare zustände im universum)

alternative deutung:

wir sind nur ein "subraum" in einem höherdimensionalen hyperraum, so das wir gar nicht auffallen (hat was von stringtheorie, oder? wenn uns was nicht passt, kleben wir noch ein paar dimensionen dran :D )

blüte - wicca geht von einem kreislauf in 3-4 stadien aus, eine neue woche hat 7 tage..... aber dazu:

http://www.magie-com.de/modules.php?name=aBoard&file=viewth read&tid=219


[Editiert am 30/12/2005 von Hephaestos]


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Hitzi
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red_folder.gif erstellt am: 30/12/2005 um 13:43  
Soweit ich weiß gibt es aber auch Objekte in nicht gequantelten Zuständen. Aber ich muß da leider gestehen, daß Quantenmechanik für mich erst anfängt, wird aber noch.
Die Heisenbergsche Unschärferelation besagt doch nur, daß man Ort und Impuls nicht gleichzeitig beliebig genau messen kann. Das sagt doch noch nicht, daß nicht sowohl Ort als auch Impuls den Wert jeder Reellen Zahl annehmen könnten. Wobei Impuls ^= Energie und damit bleibt die Vermutung nur für den Ort bestehen.
Wobei ja jemand behaupten könnte, Energie gibt es doch in jeder Menge, nur Elektromagnetische Wellen können sie nicht annehmen. Kenne leider die theoretischen Herleitungen der Quantenmechanik und die Annahmen die getroffen werden nicht, kann dem also nicht widersprechen.
Wenn der Ort nicht gequantelt ist, dann müßte doch auch die pot. Energie eines Teilchens in einem Schweresystem nicht gequantelt sein...
Ist denn auch die Zeit gequantelt?

Dein Turmbeispiel erinnert mich etwas an Thermodynamik.
Man sollte vielleicht auch berücksichtigen, daß Leben auch auf andere Art möglich sein kann, als das bei uns der Fall ist; Daß also auch Leben entstehen hätte können, wenn sich die Atome anders aneinander gereiht hätten, oder wenn sich die Quarks anders aneinander gereiht hätten,... und dann ist da auch noch unendlich viel Raum zur Verfügung, und überall können sich verschiedene Konstrukte bilden, daß da irgendwie Leben entsteht ist dann doch wieder wahrscheinlicher.... aber wie wahrscheinlich, das ist wohl nach momentanem Wissensstand nicht berechenbar. Ich weiß durchaus, daß es da berechnungen gibt, die dem eine hohe Unwahrscheinlichkeit zuweisen, aber die stützen sich auf Annahmen wie, nur auf einem Planeten mit der und der Atmosphäre und einer Temperatur zwischen a und b, usw. aber woher kommen diese annahmen. Wie will ich beweisen, daß unter bestimmten Umständen kein Leben möglich ist. Wie ist Leben denn eigentlich definiert?
Man könnte sagen, daß A lebt, wenn A Entscheidungsfreiraum hat. Also sozusagen das Handeln nicht nur von äußeren Faktoren vorherbestimmt ist, aber dann müßte man in voller Konsequenz auch einem Elektron Leben zusprechen... Ich würde daher vorschlagen zu sagen, A lebt, wenn ein Geist in ihm steckt. Aber das ist auf eine Art nicht zielführend, weil nicht meßbar.

Ist für dich Mächtigkeit von Mengen nicht automatisch Cantor-Mächtigkeit? Was sind Absolutglieder?
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 30/12/2005 um 15:43  
hitzi - das mit der mächtigkeit stand am anfang nicht drin, oder ich hab was überlesen. sorry für die verwirrung.

nicht-gequantelte "wasimmer" können eigentlich keine wirkung übertragen, weil - das ding heisst nun mal wirkungsquantum. alle wirkungen werden quantisch übertragen, mir fällt nix ungequanteltes ein.

und ja - ort und zeit sind reell, soweit ich weiss (hilfe ist physik lang her :) ). die frage ist doch, was die ursprüngliche grösse ist.

beispielsweise: ein wirkungsquantum ist eine (anscheinend) universelle konstante, so wie zum beispiel die lichtgeschwindigkeit oder die elektronenladung.

also scheint es doch (aus einer abstrakten warte) sinnvoll, das universum in einheiten von h, c, e- auszudrücken, und nicht in unseren menschlichen begriffen wie "impuls" und "ort" die ja nur formeln für etwas sind, was uns "das universum zeigt", oder? und damit sind wir (nach besagter transformatuion) in einem universum, in dem nur sehr wenig reelle zahlen auftauchen........


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Hitzi
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red_folder.gif erstellt am: 30/12/2005 um 18:30  
Bitte verrate doch was du unter Absolutgliedern
Zitat:
der satz, das sich alternierende reihen, deren absolutglieder divergieren, ....

verstehst. Eine Alternierende Reihe ist doch genau dann konvergent, wenn die dazugehöhrige Folge -> 0 geht.

Aber wenn nur irgendwas gibt, das ungequantelt ist, im Universum, dann sind wir wenigstens gleich mächtig wie die Reellen zahlen. Dann kann ich auch endlich wieder beruhigt schlafen...
2 Komponenten des Elektronenspins sind zB nicht gequantelt, so steht das zumindest in meinem Demtröder. Aber der ist nicht unbedingt das, was unter man einem Garanten versteht.
Kann nicht ein Objekt ein nicht gequanteltes Atribute teilweise weitergeben, so, daß die weitergegebene Menge erlaubt ist.

Zitat:
und ja - ort und zeit sind reell, soweit ich weiss (hilfe ist physik lang her ). die frage ist doch, was die ursprüngliche grösse ist.


Wie definiere ich Zeit, oder Raum? Die Sekunde wäre über die Zeit die es braucht um eine relativ hohe Zahl an Periodendauern des HFS Übergangs eines Elektrons im Cäsiumatom im Grundzustand. Gut wenn jetzt aber nichts da ist, dann hab ich davon wenig. Also, wenn nichts da ist, ist der Begriff Zeit sinnlos. Aber angenommen, da ist Raum, dann muß irgendwie Zeit vergangen sein, zwischen diesem und dem forigen Zustand. Ich denke, daß die Raumzeit als 4d Raum entstanden ist.... über Stringtheorie kann ich mich leider nicht äußern, da habe ich noch nichts physkalisches drüber gelesen. und von diesen "bildlichen" Physikbüchern halte ich nichts.

Ob diese Konstanten irrational sind oder nicht, können wir ja nicht wissen. Denn irgendwann hört einfach die Meßgenauigkeit auf.
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß ich den Ort und den Impuls eines jeden Teilchens/Welle kenne, zumindest so genau wie Heisenberg mich läßt, dann schreib ich das alles auf ein Stück Papier. Und dann kommt dein Funktionsschlumpf und bildet mir das auf ein neues Stück Papier ab, wie von dir vorgeschlagen. Was macht der genau? Wie schaut die Beschreibung danach aus?

Aber ich verstehe schon auf was du hinauswillst. Eine ähnliche Überlegung wäre auch ein Zahlensystem, daß sich mehr an Zahlen wie Pi oder e(hier als Eulersche Zahl),... orientiert. Nur ist eben die Frage wie stell ich mir das vor? Angenommen wir hätten Kontakt mit Außerirdischen und wollten uns über unsere naturwissenschaftlichen Erkenntnisse austauschen. Denkst du, die hätten auch Zeit, Ort, Impuls, Energie, usw. oder wäre ein Austausch sehr schwer, weil die ganz anders denken.
Wobei das Universum andererseits ein Raum ist mit irgendeiner (wahrscheinlich endlichen) Dimension. Und 3 der Achsen sind wohl die, die unseren "Raum" aufspannen und eine ist das was wir so leichtfertig Zeit nennen. Demnach sind Ort und Zeit nicht unbedingt so künstlich. Impuls wohl doch. Wobei man natürlich auch sagen kann, daß es natürlich ist, sich nach solchen Erhaltungsgrößen zu orientieren. Wobei das ja quantenmechanisch nicht mehr ganz so klar ist mit der erhaltung der Energie usw. (Tunneleffekt,...).

Ich hab ja die Autorin noch gar nicht über den grünen Klee gelobt, das möchte ich hiermit tun. *SerafiaüberdengrünenKleelob*
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