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Autor: Betreff: Leben und Magie: Planen - oder einfach Sein lassen?
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 3/11/2007 um 20:56  
Zitat von Sternenwanderer:

Zitat:
Der Mensch plant, aber "wer auch immer im unserem Unterbewusstsein" mischt seine wohlmeinende Hand ein, und bessert so das eine oder andere für das Wohl aller auf... oder sehe ich es zu einfach und naiv?

Ich habe in meiner Arbeit immer so genau planen müssen - habe viel Zeit in zig systematisch organisierten, gerade zu multidimensionalen Kalender-Einträge gewidmet - alels für die Katz - fast immer wurde daraus nichts daraus obwohl man immer noch fast wie ein Sklave an seinem Kalender hing... seit einiger Zeit plane und arbeite ich ohne Kalender (gut, ich habe ein paar Stichpunkte von ein paar Dingen die ich unbedingt nicht vergessen darf) und lasse mich vom Augenblick führen- und so klappt tatsächlich vieles besser - und ich habe mehr Spass daran und kann mich an spontane Dinge widmen die oft sich doch auch oft nachher als sehr sinnvoll erweisen...


Dies ist ja schon ein zutiefst magisches Thema, reicht von Mainstreamanwendungen like "Bestellungen im Universum" bis zur ausgefeilten Sigillenmagie eines O. Spare.

Richte ich mich ausschließlich nach Plänen, verfange ich mich, wie Sternenwanderer sehr gut beschreibt, völlig in innere und äußere Zwänge. Lasse ich alles treiben - erreiche ich gar nichts.

Auch bei der Schattenarbeit erlebe ich das. Da gibt es gute METHODEN - die wirklich transformieren, heilen. Nun fällt es aber schwer, diese Methoden weiterzuvermitteln, da reines Auswendiglernen NICHTS BRINGT. Mit einer auswendiggelernten Kommunikationsmethode werde ich NICHTS erreichen - allzuoft geht die LEBENDIGE Kommunikation in eine ganz andere Richtung, als in der Methode vorgesehen - und was dann?

Anwenden kann ich eine Methode - wenn ich zutiefst ihren SINN verstanden habe - und diese Methode zwar kenne - aber auch LOSLASSEN kann. Wenn diese Methode mir keine Scheuklappen aufsetzt - sondern wenn ich MEHR kann und tiefer sehen kann, als diese Methode. Ein Meister kann eine Methode erfolgreich anwenden, weil er eigentlich ÜBER der Methode steht - und in einem viel weiteren Zusammenhang versteht, warum sie funktioniert. Anwenden heißt, beides gleichzeitig zu können: methodisch sein und loslassen können. Denn wer NUR methodisch ist, kann noch nicht das, was Sternenwanderer beschreibt:

SICH VOM AUGENBLICK LEITEN LASSEN.

Man gleicht dann dem Fahrer eines Fahrzeuges mit Navigator, der in einen Fluß fuhr, weil der Navigator nicht wußte, daß eine Brücke bereits abgerissen war.

Im Leben haben wir oft Ziele, die wir dann zu erreichen suchen. Aber die zwanghafte Suche verhindert oft genau das, war sie zu erreichen suchen - oft bewirkt sie genau das Gegenteil. Eifersucht bewirkt oft genau das Gegenteil dessen, was sie eigentlich erreichen will.

Zwanghaft verfolgte Ziele verhindern oft das Ziel, ohne daß wir selbst das bemerken.

Genau das wurde auch in der Magie erkannt. Die magische Methode von O.Spare ist, einen Wunsch in einem abstraktem Symbol zusammenzufassen - eine sogenannte Sigille - und den Wunsch dann wieder loszulassen. Die magische Kunst von Spare besteht darin, den Wunsch dann wieder TOTAL ZU VERGESSEN - damit er sich in der Wirklichkeit manifestieren kann. Selbst bei Bestellungen im Universum wird ein Wunsch zunächst einmal ausgedrückt - und dann wieder losgelassen.

Wie es dem auch sei - in der Magie scheint es um die GLEICHZEITIGKEIT von zwei Fähigkeiten zu gehen, die oberflächlich gesehen einander widersprechen - sich aber in aller Tiefe bedingen:

1) Die Fähigkeit, sich konkret zu verdichten und auszudrücken
2) Die Fähigkeit, alles total loslassen zu können



grüssli merlYnn


[Editiert am 3/11/2007 um 21:00 von GeorgeTheMerlin]
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wirrkopp
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red_folder.gif erstellt am: 3/11/2007 um 21:55  
sehr sehr schöner text, der einfach einen schönen überblick über die problematik des paradoxons "loslassen-halten wollen" gibt...
leider ist das ganze sehr viel leichter ausgedrück und geschrieben, als dann auch wirklich gelebt:-/
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red_folder.gif erstellt am: 3/11/2007 um 22:44  
Oh, ich hätte nicht gedacht dass jemand ein paar Sätze von mir zu der Säntis Wanderung zum weiteren Thema macht - dann hätte ich es genauer formuliert... aber, dann hätte ich ja mehr geplant statt mich vom Augenblick geleitet- also war es wohl so gut...

Unsere heutige Zeit ist so voller Planung - alles, von Erfolg bis sogar zum Tod - aber weiss man denn übehaupt was man planen will? Klar, man könnte es sich leicht machen indem man sagt, es hat einfach ein bestimmtes Zweck, es soll sinnvoll und nützlich sein - am besten soll es der Welt retten in irgendeiner Art... aber wissen wir wie dies am besten zu erzielen ist Manchmal sind die Irrwege auf dem Weg zu einem fiktiven Ziel sinnvoller, und man erkennt dadurch im Laufe der Zeit dass man doch eher ein anderes Ziel verfolgen möchte...

Aber was mich am meisten Bedenken macht ist immer dieses Nützlichkeitsdenken - ist natürlich gut - aber so geht ein Teil der natürlichen Spontanität und Lebendigkeit verloren...

Ich bewundere immer mehr Künstler aller Art... sie sind frei vom jeglichem Nützlichkeitsdenken unserer Zeit... (klar, sie müssen auch ihr Einkommen denken -aber wenn sie beim Schaffen sind, werden sie von anderen Energien inspiriert als die meisten "normalen Arbeit die nur arbeiten um Geld zu verdienen und sonst ihre Arbeit hassen") - und tun einfach etwas aus dem Gefühl heraus - ohne manchmal zu wissen wozu und warum - aber gerade dies kann Myriaden andere Menschen dann später in ihrem Alltag inspirieren -wie ein schönes Musik Stück, inspierende Kunst oder literarisches Werk etc... ich finde das wunderbar. Ich würde mir wünschen man könnte mehr Vertrauen in solche Schöpfungsenegien haben - wo jeder Gedanke, jede Idee, jedes Ereignis um uns etwas Schönes ist.. einfach so.. und nciht indem wir es in ein System von Nützlihckeit hineinquitschen... schliesslich ist das Universum und die Schönheit der Unendlichkeit und aller Harmonien ständig da....warum sollten wir es so kurzsichtig werten - warum nicht besser hierin eintauchen und mitschwimmen und es alles leben?

Zu dem Kommentar von Wirrkopp - ich verstehe das es einerseits schwer sein kann zu leben... aber warum all diese Hektik.. eine lange Wanderung fänt auch an mit nur einem Schritt... und wawarum soll etwas leicht sein? - was ist schlimm daran wenn es schwer ist, wenn das Ziel schön ist?
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red_folder.gif erstellt am: 3/11/2007 um 22:54  
NOch ein wichtiger Kommentar - eigentlich kommt es schon alles ziemlcih schwammelig vor mit diesem "lieber sich führen lassen als zu planen". Ich halte schon das Unbewusste und Irrationale für sehr wichtig - dennoch ist es wohl gut NICHT die Rationalität zu vergessen (sprich "Planung als Teil hiervon") - schliessich ist der Mensch auch ein Denker und wo wären wir ohne Rationalität und Planung (sprich Saturn und Merkur?) - besser wäre es wohl zu lernen immer mehr das Unbewusste mit der Rationalität zu integrieren - warum beides trennen - also entweder nur planen - oder nur sich von etwas führen lassen - das beste wäre doch eigentlihc beides zu integrieren... wie der Reiter sein Ross lenkt.

Ich habe es zwar selber gesagt, lieber sich vom Augenblick leiten lassen - dennoch finde ich es wichtig auch mal zu planen - je nachdem wofür .... warum muss es immer entweder oder sein?
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wirrkopp
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red_folder.gif erstellt am: 3/11/2007 um 23:15  

Zitat:
Zu dem Kommentar von Wirrkopp - ich verstehe das es einerseits schwer sein kann zu leben... aber warum all diese Hektik.. eine lange Wanderung fänt auch an mit nur einem Schritt... und wawarum soll etwas leicht sein? - was ist schlimm daran wenn es schwer ist, wenn das Ziel schön ist?


weil es "die unerträgliche leichtigkeit des seins" ist, die mir als absolut kopfastigem menschen zur zeit noch sehr zu schaffen macht..
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red_folder.gif erstellt am: 5/11/2007 um 12:08  
Dieses Thema hat mich nicht richtig loslassen können! Ich habe alleminklusive meine eigenen Gedanken (wo ich mir nachher gewünscht hätte, ich hätte manches besser ausdrücken können, aber naja9 nochmals durchgelesen, und irgendwie fehlt mir noch was wichtiges dabei - es ist als würde man immer noch ein Puzzle vor sich haben, wo die meisten Teile fehlen, und man sich dann das Bild erraten muss, und wie man die einzelen Teile legen sollte, um das Bild zu vervollständigen, ohne die Teile richtig zu haben...

Zuerst, ich fand natürlich die Konkretiiserung von Merlin gut:
Beim Planen und sich dem Augenblick geben lassen bedarf es 2 Fähigkeiten:
1) Die Fähigkeit, sich konkret zu verdichten und auszudrücken
2) Die Fähigkeit, alles total loslassen zu können

Dann hat mir aber die Sorgen von wirrkopf auch Sorgen gemacht - ich verstehe ja die Sorgen gut - und möchte am liebsten sagen, lass doch den Kopf, aber das ist genauso schwer und auch eigentlihc kein guter Rat obwohl er zunäcsht zuerst als gut vorkommen könnte - denn immerhin ist der Kopf auch wichtig - und man sollte die Probleme die man damit hat, lösen statt zu sagen, vergiss den Kopf... und fühle...

Es ist zu schwammelig... wie ich eben schon einmal sagte.

Heute habe ich mich an ein Zitat aus der Bibel erinnert das sagt, manchmal muss man das Himmelreich mit Gewalt erobern (obwohl damit sicher nicht physiche Gewalt gemeint ist, sondern einen starken geistigen Willen - ebenso wie der Arjuna in BhagavadGita aufgefordert wird zu kämpfen gegen seine Schattenbilder obwohl er sich davor niederschlagen fühlte) - und dann musste ich an Mars und Widder denken - diese Energie ist auch wichtig, und er geht unter wenn wir hier nur uns vom allen geschehen lassen - denn ohne dies können wir nie unsere Individualität ausdrücken... und schliesslich wollen wir doch unseren inneren Geist zum Ausdruck zu bringen - so wie zB Akron und alle seines gleichen...

Aber immerhin, kam mir der Widder Aspekt hier wie ein neues, drittes Puzzle Teil in dem noch so unvollstädnigen Puzzle -aber, trotzdem fehlte mir noch was dabei... nur weil man den Mars hierzu holt ist ja nicht alles damit gelöst, da fängt es doch gearde an... oder?

Aber dann kam mir noch die folgende Idee... eigentlich gibt es doch 12 Hauptenergien (unsere 12 Tierkreiszeichen) - und die Aufgabe des Menschen ist doch zu lernen diese alle zu integrieren - zu einer schönen Symphonie... wo jede Energie seine Kraft und Funktion hat - ergänzend und aufbauend zu allen anderen...

Kann man dann, ausgehend von Merlins 2 "gleichzeitige" Fähigketen pllötzlihc ein Zyklus aufbauen die uns dann nicht nur zum Ziel bringen, sondern auch uns alle die Mittel zur Verfügung stellen die wir brauchen um zum Ziel zu kommen, und noch wichtiger, um dann auch darüber hinaus zu kommen....?

Also,
1) Die Fähigkeit, sich konkret zu verdichten und auszudrücken - Widder
2-11) Die Mittel und Kräfte um von 1 zu 12 zu kommen - und hierbei gehört dann alle Probleme auf dem Weg zu lösen - sei es mit dem Kopf oder Egoismus, Träumerei, Erbsenzählerei, Entscheidungsprobleme etc etc.
12) Die Fähigkeit, alles total loslassen zu können und sich für neues zu eröffnen - Fisch

Kann man das so sehen?
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wirrkopp
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red_folder.gif erstellt am: 5/11/2007 um 17:50  

Zitat:
Kann man dann, ausgehend von Merlins 2 "gleichzeitige" Fähigketen pllötzlihc ein Zyklus aufbauen die uns dann nicht nur zum Ziel bringen, sondern auch uns alle die Mittel zur Verfügung stellen die wir brauchen um zum Ziel zu kommen, und noch wichtiger, um dann auch darüber hinaus zu kommen....?

Also,
1) Die Fähigkeit, sich konkret zu verdichten und auszudrücken - Widder
2-11) Die Mittel und Kräfte um von 1 zu 12 zu kommen - und hierbei gehört dann alle Probleme auf dem Weg zu lösen - sei es mit dem Kopf oder Egoismus, Träumerei, Erbsenzählerei, Entscheidungsprobleme etc etc.
12) Die Fähigkeit, alles total loslassen zu können und sich für neues zu eröffnen - Fisch

Kann man das so sehen?


denk schon dass man das so sehn kann, infact denk ich dass jedes "kreislaufsystem" aus ebendiesen beiden 1 und 12 und den wegen dazwischen besteht... obs nu die4 jahreszeiten, die 5 elemente der chinesen, der 12er tierkreis, ja sogar die 21 tarotkarten + narr sind... (auf gewissen art ja auch die kleinen arkanen).... aber im prinzip läuft das auch wieder drauf raus dass du zwischen 0 und 1 die unendlichkeit packen kannst...

loslassen und sich zentrieren sind die zwei pole die nie gleichzeitig sein können und doch wie ein pulsschlag aufeinander folgen..
ich denk die kunst (zu der zu lernen die ganzen verschiedenen systeme entstanden) ist das was in dem gebet

"Herr gib mir Kraft, das zu ändern was ich ändern kann, die Geduld, das hinzunehmen was ich nicht ändern kann, und die Weisheit, zwischen beiden zu unterscheiden"

zum ausdruck kommt...
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 7/11/2007 um 01:37  
Hi - Wirrkopf hat natürlich recht, das Paradoxon: loslassen - sich konkretisieren, ist hier gut ausgedrückt - ebenso die Tatsache daß dieses Paradoxon sich auflöst und sogar gegenseitig bedingt - wenn wir VOLLSTÄNDIG sind.

Und genau das ist das fehlende Mosaiksteinchen - wie erreiche ich meine inneren Vollständigkeit, daß das, was jetzt paradox ist, in mir EINS ist? Die Frage nach unserer GANZHEIT ist auch die Frage nach unserer vollständigen NATUR.

Der Natur von Körper UND Geist UND Transzendenz UND Spiritualität. Und wir merken hier schon, wie BEGRENZT unser Natur-Begriff wird, wenn wir ihn nur von unserer Wissenschaftskultur her kennengelernt haben.

____________________________________

Wie sieht es jetzt aus? Da gleichen wir oft dem Manne, der seine Frau verprügelt. Der Mann ist es gewohnt, daß sein Finger, seine Hand, ihm aufs Wort gehorchen. Das ist das, was er von seiner Natur kennt. Sie gehorcht seiner begrenzten Rationalität aufs Wort. Und was ihm nicht gehorcht, das kennt er als sogenannte KRANKHEIT. Gehorcht seine Hand ihm nicht, fühlt er sich krank. Und eine Krankheit bekämpft man mit Medizin.

Seine Frau ist aber das andere, unbekannte, für ihn irratonale ICH. Was er liebt, begehrt, was ihn anzieht - aber ANDERS ist, über ihn und seine begrenzte Rationalität hinausgeht - und ihm NICHT gehorcht.

Hier hätte er die Chance, durch Austausch, Flexibilität, Bewußtseinserweiterung, durch GEMEINSAMES LERNEN in LIEBENDER Kommunikation, SEIN INVENTAR ZU ERWEITERN.

Alles, was wir kennen, nennt der Schamane unser INVENTAR. Was wir nicht kennen, steht außerhalb unseres Inventars. Es ist das UNBEKANNTE. Chi, Prana, Lebennsenergie gehört zum Beispiel nicht zum Inventar eines typischen westlichen Menschen - wohl aber zum Invetar von Menschen aus asiatischen Kulturen. Daß Bakterien Krankheiten verursachen, gehört erst seit relativ wenigen Generationen zu unserem Inventar.

Das Problem des Mannes ist weder Rationalität - noch sein Verstand - das Probelm ist, daß er sein BEGRENZTES INVENTAR FÜR ABSOLUT ERKLÄRT - und alles jenseits davon für irrational. Chi, Prana, Lebensenergie sind in sich selbst zum Beispiel NICHT irrational - für den westlichen Menschen schon. Einfach deshalb, weil er alles außerhalb seines Inventars für irrational erklärt.

Wenn wir alles verplanen, wenn wir unsere begrentzen wissenschaftlichen Konzepte für absolut erklären, dann schlagen wir mit unserem Verstand auf das Leben ein, genauso wie der Mann, der seine Frau verprügelt. Wir sind nicht bereit, über die Schale unserer unbewußten Muster und unseres begrenzten Inventars über unsere Natur hinauszugehen - und uns dem UNBEKANNTEN zu stellen.

Krankheit entsteht oft, weil wir mit unserem begrenzten Inventar über unsere Natur und und selbst - gegen unsere Natur handeln, sie damit schwächen. Wir könnten uns heilen, wenn wir mehr über uns LERNEN WOLLTEN. Unser Inventar über uns selbst erweitern WOLLTEN. Deshalb gibt es in der Esoterik so Bücher wie: Krankheit als Chance.

Wir aber gleichen in unserem Verhalten - auch mit unserem VERSTAND - jenem türkischen Hauptmann, der sein ganzes Leben lang nur Esel kannte. Als er ein Auto bekam, und das dann wegen Benzinmangel nicht mehr weiterfuhr, stieg er aus und bearbeitete es mit seinem STOCK, um es anzutreiben.

Das wäre zwar auch Marsenergie - aber eine SCHATTENQUALITÄT DES MARS: ZWANG. UNTERDRÜCKUNG. Das Begrentze gegen das Unendliche, weil das Unendliche für das Begrenzte BEDROHLICH ist.

Westliche Naturwissenschaft und Medizin scheint sich oft wie dieser türkische Hauptmann zu verhalten - alles in diese begrenzten Konzepte zu zwängen, wenn es an Prana mangelt mit der chemischen Keule zu antworten. Kein Wille, sein INVENTAR zu erweitern. Denn das wäre ja - IRRATIONAL.

Der Verstand benutzt fälschlicherweise den Begriff IRRATIONAL, weil das begrenzte EGO sich damit ÜBER etwas stellen will, was eigentlich nicht irrational, sondern BEDROHLICH ist: NEUE UNBEKANNTE WAHRNEHMUNGEN.

Wir merken schon diesen Denkfehler - es ist NICHT irrational - es ist nur Unbekannt. Das Problem ist weder Rationalität, noch der Verstand - sondern begrenzte Wahrnehmung, begrenzter SINN - ein begrenztes Inventar über unsere So-Natur, welches sich selbst für absolut erklärt.

___________________________________________________

Und die andere Seite? Den Verstand ausschalten? Sich treiben lassen? Drop the Pilot? Irgendwie wird das unbefriedigend - weil es nur kurze Zeit ein anderes Verhalten impliziert - für kurze Zeit unsere Routine uinterbricht - für kurze Zeit eine Erweiterung sein kann - aber dann ebenfalls nur eine neue Gewohnheit wird und die Entwicklung hemmt. Auch wer sich treiben läßt, lebt nach kurzer Zeit im Gefängnis seines begrenzten Inventars - bastelt sich ein Treibenlasseninventar zusammen, treibt alsbald am Leben vorbei ... und erklärt sein begrenztes Treibenlasseninventar genauso für absolut und über alles stehend - wie jeder andere Begrenzte auch.

___________________________________________________

Wenn Mann und Frau nicht das Ziel haben, IHR INVENTAR GEMEINSAM ZU ERWEITERN, werden sie sich an den GRENZEN ihres Inventars SCHLAGEN - versuchen, sich zurechtzustutzen um sich für ihre begrenzte Welt PASSEND zu machen.

Aber: VORSICHT, FALLE!

Eine abstrakte schamanische Beziehung würde die IDEE, das Inventar zu erweitern, benutzen, um den anderen passend zu machen für sich. Hier würde man die Idee der Bewußtseinserweiterung ABSTRAKT benutzen, um zu schlagen. Diese ABSTRAKTHEIT war der Fehler der 69ziger Generation und wird deutlich an ihren SPRÜCHEN: Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.

Man kann selbst eine Idee von Freiheit und Bewußtseinserweiterung zu einem begrenzten Inventar machen. Was man dann aus seinem Inventar ausschließt ist Liebe, Mitgefühl, Gemeinsamkeit, Treue usw.

Begrenzung entsteht, weil man nicht INTEGRIERT das Neue - sondern ausschließt um etwas anderes zu erreichen. Wer z.B. den Verstand AUSSCHLIEßT - um jenseits des Verstandes zu kommen - begrenzt wiederum sein Inventar.

Ohne GANZHEIT können wie diese Paradoxa nicht integrieren. Konkretisieren - Gelöstheit. Dazu müßten wir unsere begrenzten MUSTER auflösen - um gelöst UND Konkret zu sein.

Es ist ein LERNEN - es ist ein WEG - ein TUN - oder eine LICHTENERGIE DES MARS - TATKRÄFTIGE ENTWICKLUNG.

Sich vom Augenblick führen zu lanssen - ist dann nicht SCHWAMMIG - sondern wird zu einer TIEFEN FÄHIGKEIT - nämlich der Fähigkeit, DIE ZEIT ZU SPÜREN. Rhythmen, Übereinstimmungen, Disharmonien ... es ist eine magische Fähigkeit, wie CHI SPÜREN. Es würde unser INVENTAR ERWEITERN.

________________________________________________

Wie aber befreien wir uns von unseren festgefahrenen Mustern? WIE ÖFFNEN WIR UNS FÜR MEHR KREATIVITÄT? Wie öffnen wir uns für das Unbekannte?

Wie erlösen wir uns von unseren Schatten, die uns von unserer GANZHEIT trennen?


Ein sehr schöner Weg ist VIERWERTIGE LOGIK. Das ist ein Weg für Leute, die gerne mit ihrem Verstand spielen - ein Weg über sich selbst hinauszugehen. Vierwertige Logik bricht zweiwertige Muster (gut-schlecht usw.) auf und führt zu völlig neuen Kreationen. Es is ein Weg, um emotionale Muster zu lösen - oder um bei festgefahrenen Fragestellungen neue Wege zu öffnen. Ich glaube das ist auch etwas, was Sternenwanderer Spaß machen wird.

Dazu aber demnächst mehr - in einem neuen Post.

(*loool - Fortsetzung folgt ...)


liebe Grüße merlYnn
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Speculum

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 7/11/2007 um 07:57  
hierzu:

Daoistische Ethik [Bearbeiten]

Die ethische Lehre des Daoismus besagt, die Menschen sollten sich am Dao orientieren. Indem sie den Lauf der Welt beobachten, in welchem sich das Dao äußert, können sie die Gesetzmäßigkeiten und Erscheinungsformen dieses Weltprinzips kennenlernen. Da das Dao sich im „Ziran“, dem „von-selbst-so-Seienden“, der Natur, offenbart, steht es für Natürlichkeit, Spontaneität und Wandlungsfähigkeit, und der Weise erreicht die Harmonie mit dem Dao weniger durch Verstand, Willenskraft und bewusstes Handeln, sondern vielmehr auf mystisch-intuitive Weise, indem er sich dem Lauf der Dinge anpasst. Denn es gibt im Kosmos nichts, was fest ist: Alles ist dem Wandel unterworfen und der Weise verwirklicht das Dao durch Anpassung an das Wandeln, Werden und Wachsen, welches die phänomenale Welt ausmacht.

In den Wandlungen der Phänomene verwirklicht jedes Ding und Wesen spontan seinen eigenen „Weg“, sein eigenes Dao, und es wird als ethisch richtig erachtet, dieser Spontaneität ihren Lauf zu lassen und nicht einzugreifen, also Wu wei, „Nicht-Eingreifen“ oder „Nicht-Handeln“ zu praktizieren. Die Dinge und ihr Verlauf werden als sich selbst ordnend und sich selbst in ihrer Natur entfaltend und verwirklichend angesehen. Es erscheint dem Weisen als sinnlos, seine Energie in einem stetigen Willensakt der Handlung (des Eingreifens in das natürliche Wirken des Dao) zu verschwenden, sondern das Tun sollte angemessen sein, durch eine Verwirklichung reinen und nicht selbstbezogenen Geistes, der geschehen lassen kann, ohne durch seine eigenen Wünsche und Begierden verblendet zu sein.

Es wird also als klug angesehen, sich möglichst wenig in das Wirken des Dao einzumischen oder sich ihm gar entgegenzustemmen. Besser als durch große Kraftanstrengungen werden Ziele verwirklicht, wenn dafür die natürlichen, von selbst ablaufenden Vorgänge genutzt werden, die durch das Dao bestimmt sind. Dieses Prinzip der Handlung ohne Kraftaufwand ist eben das Wu Wei. Indem der Weise die natürlichen Wandlungsprozesse mitvollzieht, gelangt er zu einer inneren Leere. Er verwirklicht die Annahme und Vereinigung von Gegensätzen, denn das Dao, welches das Yin und Yang hervorbringt, ist die Ursache und Vereinigung dieser beiden. Somit verwirklicht der Weise im Einklang mit den natürlichen Prozessen den Dreh- und Angelpunkt der Wandlungsphasen von Yin und Yang, die leere Mitte der Gegensätze.



Daoismus
Wu Wei


[Editiert am 7/11/2007 um 07:58 von Hephaestos]



____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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red_folder.gif erstellt am: 7/11/2007 um 13:58  
Wow - solche hochgründige beeindruckende philosophische Gedanken -klasse! Hierüber könnte man lange nachdenken...

Ich habe nur ein paar einfache Kommentare hierzu - es ist sehr beeindruckend wie man mit seinem Denken zu allem hochsteigen bzw in die Tiefe steigen kann - allerdings bin ich ein sehr einfacher Mensch und dneke eher praktisch.... was heisst es nun am Ende konkret... und manchmal frage ich mich ob man sich aber nicht bei solchen Spekulationen manchmal zu viel verwirren kann -etwa wie der Tausendfüssler, der befragt wurde wie er es überhaupt schafft mit seinen vielen Füssen zu gehen... als er anfing darüber nachzudenken, wurde alles so kompliziert und er konnte kein Schritt mehr nehmen...

Es spricht wohl das klasische Thema von Intuition und Verstand an.. Intuition ist unmittelbar (natürlich nach vieler Vorarbeiterung und sicherlich mühevolle Ermittlung einer inneren Reife hierzu) - weiss alles in einer Sekunde ohne es je mit Worten ausdrücken zu müssen, wo man sonst vielleicht dicke Bänder darüber schreiben könnte. Ebenso, wie könnte man ein Symphonie Werk rationell wiedergeben mit Worten? Fast unmöglihc - entweder schafft man sich ein Orchester an und versucht alles naachzuspielen, aber das ist viel Arbeit..., aber selbst wenn man es schaffen würde, es wird dennoch nie exakt das Gleiche sein - da jeder Musiker auch noch seine Vibrationen oder Prägungen gibt zu den gleichen Noten - und es kann nur so gut sein wie der Musiker seine Seele hierin gibt - und dann ist sicher die Zeitkonstellation (astrologische Konstellation) zur Spielzeit und Aufnahme der Zuhörer des Stückes anders etc etc.

Also gewisse Dinge kann man vielleicht nicht so genau mit Worten auseinandersetzen und beschreiben - vor alledem wenn es um multiple quer dimensionale Energien ode Entwicklungen geht... sodass das einfachste wäre vielleiht einfach in sich zu gehen und es zu fühlen... nicht um sich den ratioenleln Diskussionen zu entgehen... sonder einfach mit aller Bescheidenheit.

Kompliziert wird es nur, wenn man versucht es andren Menschen beizubringen.... oder zu erklären - mit Intuiton ist es unmittelbar - aber mit Worten, tja, da braucht man wie gesagt wohl Bände, und so könnten wir hier ewig nierüber diskutieren...

Mir fällt diese Suche nach der Ganzheit zwar als höchstes Ziel, aber ebenso fast unmöglcih. Denn sobald wir meine eine Ganzheit erreicht zu haben, dann ist dies eher nur das Ende eines Zyklus auf einer Ebene, und der Einstieg, der Anfang zu etwas noch mehr... wie es so gut in einem von den Akron Tarot karten besschrieben wird - vielelicht ist es einfacher alles zu verstehen wenn man es einfach zylksich betrachet - na, das wurde schon gesagt ein paar mal. Das einzig neue hierin in meinem jetzigen Beitrag wäre vielelicht dass man sich etwas loslässt von der Erwartung überhaupt eine vollkommene Ganzheit zu erreichen. Man kann es als Ziel haben - aber nur als Zwischenstation. Weil was machen wir dann nachher?

Ich erinnere mich an ein schönes buddhistisches Gedicht, Die Leuchte Asiens, von Edwin Arnold.
"Om Amitaya, miss mit Worten nicht was unermesslihc! Nicht mit Denken steig ins Unergründliche: Es irrt, wer fragt; und wer erwirdert schweigt"...

Ich gluabe nicht dass der Dichter hiermit meinte wir sollten nicht nach Wissen suchen - das halte ich immer noch für das höchste- aber manchmal erreicht man vielleicht eine Grenze wo es dann nicht mehr mit unseren simplen Worten geht... wo unser Worte zu grob sind... aber gleichzeitig sollte man sich wohl dennoch für schwammeliges Verhalten vermeiden - also wenn man jemadn dies konkret sagen würde wie es im Gedicht steht, dann wäre das ja eher tatsächlich entwicklunghemmend. Auch wieder ein Beispiel wie kompliziert es ist dualistitshe Dinge mit Worten auszudrücken.

Wie wäre es mit einer neuen Sprache zu entwickeln um dies besser amchen zu können, geht das überhaupt?

Kompliziert....


[Editiert am 3/12/2007 um 01:03 von Sternwanderer]
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red_folder.gif erstellt am: 7/11/2007 um 14:15  
Ach noch was wichtiges. das ist ja auch so eine klassische Frage hier in diesem Forum, warum suchen wir überhaupt etwas - warum wollen wir so unbedingt die Ganzheit erreichen und es so spitzfündig wie möglich mit hochkompliizeirten Redewendungen und Gedankenkonstrukten ausdrücken?

Von der positiven Seite her ist dies wohl die höchste Kunst überhaupt - mehr als Musik - aber von der negativen Seite her könnte es genauso sehr eine Dissektion sein - Zerlegung ovn allem - Abhalten von der Inutition... Kontrollsucht über seine eigene spirituelle Entwicklung, die man am besten mehr oder weniger perfekt erreichen möchte - ohne Fehler, ohne Schmerz - sondern am besten durch eine sorglose haha-alles ist perfekt - läuft bestens Laune - hm, ist das denn so Weise, überhaupt möglich? Steckt da nciht ein bisschen Hybris dahinter?

Und, haben wir bei der Suche nach der perfekten Ganzheit nicht ein zu enges Bild von den verschiedenen Gemütszuständen.... ist Melankolie und Trauer auch nicht genau so wichtig wie Freude und Zuverischt?

Und wollen wir wirklich mit rationellen Worten alles "still legen" - ich wünsche mir immer öfters dass unsere Gedanken uns eher immer weiter inspirieren sollten - und wo die Worte nur, richtig gewählte Worte, in einem wohlkomponierten Zusammehang vielleicht eher wie ein Brettsprung zu noch höhren Gedanken und Gefühlen funktioneiren würden ..... wohin wir uns wunderbar hinschwingen können... als das sie etwas fest erklären und die Gedanken herunterziehen zu etwas konkretes - ohne den Gedankensprung landen wir doch immer in eine Sackgasse und wissen nicht imemr wie wir am besten herausfahren würden?

oder?

kompliziert wird es wieder wenn man nach unten kommt und aufpassen muss dass man nicht auf alle "Vier-en" Glieder landet und wie man dies am einfachsten dann weitervermitteln soll. Man müsste vielleicht ständig im Kreis reden - denn wo ist Anfang und wo ist Ende- es hängt alles zusammen....


[Editiert am 3/12/2007 um 01:04 von Sternwanderer]
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2007 um 12:28  
ich denke, viel in der "magie" kann man nicht erklären. ich kann ja auch keinem tauben erklären, wie sich ein ton anhört. oder warum ich ein bestimmtes bild gut finde.

aber zum thema aktivität / passivität habe ich eine meinung, die ich, glaube ich, erkläre kann:

auf der einen seite gibt es dinge, die ich unbedingt erreichen will, für die sich anstrengungen lohnen. das sind aber vor allem emotionale werte, nicht wirtschaftliche. ob man "gut unterhalten" ist, hängt beispielsweise nur zu kleinen teilen davon ab, ob man einen plasmabildschirm hat, oder? wenn ein rotwein und ein gutes buch dafür auch reichen?

und doch geben menschen 1500 € dafür aus. das sind, bei einem 15 € - stundenlohn immer noch 100 arbeisstunden. grob 2 arbeitswochen. lohnt sich das? oder eine 100€ handyrechnung? wenn man bedenkt, das ein gespräch unter freunden nur den gegenwert einer kanne tee kosten?

von vielen dingen GLAUBT man nur, das man sie erreichen will. wie sagt der alte castaneda:

„Jeder Weg ist nur ein Weg und es ist kein Verstoß gegen sich selbst oder andere, ihn aufzugeben, wenn dein Herz es dir befiehlt ... Sieh dir jeden Weg scharf und genau an. Versuche ihn so oft wie nötig. Dann frage dich, nur dich allein: ... Ist es ein Weg mit Herz? Wenn ja, dann ist es ein guter Weg; wenn nicht, ist er nutzlos."

was wir fühlen, und ob wir im einklang mit dem "da draussen" sind, ist wichtig. so ein weg mag anstrengend sein, klar. es gibt leute, die - für mich völlig unverständlich - spass daran haben, marathon zu laufen. für die ist das gut. wenn ich unbedingt auf den mt. blank will, wird das schon irgendwie klappen. ich muss ja nicht hete los, wenn es nicht der richtige moment dafür ist, aber man sollte seinen weg - der das ziel ist - nicht aus den augen verlieren.


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red_folder.gif erstellt am: 23/11/2007 um 23:13  
Nach einer Weile Pause zu all dem Schönen und Interessanten bzw Provoktativen was hier zu diesem Thema gesagt wurde, ist mir folgender kurzer Kommentar eingefallen:

Versuchen wir nicht hier mit einem einzigen Satz einen Schuch von falscher Grösse auf unsere Füsse zu zwingen? Klar gibt es sicherlich einen allgemeinen Satz der UNIVERSAL immer richtig ist - aber auf kleinere Skala, je nach welche Parameter verwendet werden, können die Lösungen unterschiedlich aussehen - je nach menschlicher Konstitution und Schicksal.

Wenn ein Mensch zu viel Luft in sich hat - also zu rationell - dann ist sein Weg zum Tao - zum Thema "Planen oder sein lassen" - das er lernen sollte andere Elemente wie Wasser in sich zu entfalten - und darum wird er ein andere Weg aufsuchen müssen um zum gleichen Ziel zu kommen, als ein Mensch der sehr viel Wasser - also gefühlsmässig ist - in sich hat, und zu wenig Luft bzw Rationalität.

Wenn man es so sieht, dann sind doch alle Antworten richtig - es hängt nurdavon ab wer die Frage stellt - und wie er sie stellt - um zum Ziel zu kommen, wonach wir uns alle streben...

Oder sehe ich es zu einfach?
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wirrkopp
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red_folder.gif erstellt am: 23/11/2007 um 23:31  
Spontanität,Rationalität,Emotionalität und Bodenständigkeit alles in ihrem gleichegwicht, wobei dieses "gleichgewicht" kein gleichzeitiges sein kann, da sich zb spontanität und rationalität teilweise widersprechen.. dazu braucht man dann bodenstängigkeit um zu erkennen welche der energien gerade angemessen ist (ob man "losfeuert" oder nochmal drüber nachdenkt)...

der weg zum tao, der ja nur beschritten, kann doch genau deswegen nicht "gelehrt" werden in dem sinne, weil eben jeder andere "anlagen" der enegien in sich trägt..

man kann für niemanden einen "universellen" weg aufstellen, aber man kann ihm zeigen worin sich die wege unterscheiden, so dass er lernen kann seinen eigenen zu erkennen..


*Gg* danke für den ansporn ;)
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2007 um 17:09  
Hmm - da kommen nun auch die vier Elemente ins Spiel - Spontaneität (Feuer), Rationalität (Luft), Emotionalität (Wasser) und Bodenständigkeit (Erde).

Jedes Element kann aber im Gleichgewicht sein - oder nicht. Jemand sagte mir mal, er sei Luftelement - er würde dauernd in der Luft herumhängen. Nun - das ist unfähiges Luftelement - und der müßte im Gegenteil noch viel über Luft lernen. Verwirklichtes Luftelement hängt nicht in der Luft herum, sondern versteht es, Ideen mit der Realität zu verbinden. Macht aus Ideen Realität. Wenn jemand mit Ideen nur so um sich wirft, dann IST er kein Luftelement in seinem Wesen - sondern LERNT noch über das Luftelement. Ein wirkliches Luftwesen geht sehr präzise mit Ideen und Realität um.

Beim Wasserelement verschwimmt und ertrinkt auch nicht alles - Wasserelement kann die Energien spüren - und weiß genau, was wann zu tun ist. Für jemanden, der Wasserelement nicht kennt, wird das äußerst verschwommen, ungenau. Wasselelement selbst ist aber sehr präzise.

Feuerelement ist nicht sinnlos spontan - sondern in seiner Spontaneität wahrheitsliebend. Auch Feuer ist auf seine Art sehr präzise.

Erdelement sammelt nicht haufenweise Besitz - sondern arrangiert die Dinge nach Nützlichkeit und Vorraussicht. Jemand, der seine Wohnung voller Kitsch und Dinge hat - (wie ich zum Beispiel) - IST kein Erdwesen - sondern hat sich (z.B. astrologisch) der Erdenergie ausgesetzt um zu lernen. Wirkliche Erdwesen sind auch hier sehr präzise.

Die Frage ist, ob es sich um ein verwirklichtes, oder um ein unverwirklichtes Element handelt.

Die anderen Elemente erfährt man übrigends durch die Interaktion mit anderen. Ich (als Wasserwesen) hatte mal eine Freundin, die war energetisch Luftelement. In dieser Zeit war ich voller Ideen, machte viele Experimente ... nachdem wir uns trennten, und ich nicht mehr in ihrem Energiefeld war, war das dann sehr schnell alles wieder weg.

Wir SIND eine bestimmte Elementarenergie - die anderen erfahren wir, indem wir uns ihren Feldern aussetzen.


grüssli merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2007 um 17:13  
zitat von wirkopp 23nov: "man kann für niemanden einen "universellen" weg aufstellen, aber man kann ihm zeigen worin sich die wege unterscheiden, so dass er lernen kann seinen eigenen zu erkennen.. "

Ja sicher - dennoch gibt es so etwas wie eine Spitze auf einem Berggipfel, wonach wir alle hochschauen. Vielleicht sollte man zwischen Weg und Ziel unterscheiden. Natürlihc kann man keinen universellen Weg für alle aufstellen - aber vielleicht das Ziel? Obwohl .... sicher auch nicht ... weil jeder sein Ziel,anhand der Art seines Weges sucht.... hm....es ist eben der Weg zum Ziel Tao... hm.... das ist doch aber das ewige universelle Ziel und Weg aber mit seinen tausend Varianten - so wie es nicht 2 Schneeflocken gibt die identsich sind - aber dennoch sind sie Schneeflocken.... ?
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2007 um 17:19  
Das Ziel muß aber von jedem gesucht werden.

Sonst haben wir so unerfreuliche diskussionen wie auf dem Nachbarforum - wo jemand das Ziel für alle definiert - und alles andere kommt vom Teufel .

Das Ziel muß von jedem gesucht werden ---- als Wasserelementarwesen würde ich sagen, man folgt seiner Ahnung - seinem GESPÜR für Wahrheit ...


grüssli merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2007 um 17:32  
Zu Merlins Kommentar zum Ziel: Schön!
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2007 um 17:47  
Zu den vorherkigen Kommentaren über die Elemente: Es war toll hier über zu lesen!

Hier ein Nebenthema hierzu, zu dem Begriff Luft- Rationalität - in Verbindung mit dem Unbwusstsein da ich schon länger hierüber nachdenke.

Auch wenn die Rationalität schon wichtig für alles ist, so wird sie oft am niedrigsten bewertet -insbesondere von vollkommenen Herzens Menschen - die immer meinen man sollte doch nur auf seine Intution hören etc...

Ist ja alles schön so - habe ich jahrelang geglaubt - aber seit neuerem sehe ich es anders....insbeonsere wenn man dies aus dem BLickwinkel von unserem Unbewusstsein betrachtet, und sich die Frage stellt was dies ist, und noch mehr, was gehört nicht zu der Quelle des Unbewusstseins (also gehörte zumindest einmal dazu) Unbewusstsein - und wäre dann das Unbewusstsein wirklcih NUR irrationell? Vielleicht ist es super rationell, nur, wir sind zu irrationell um es so aufzunehmen, da unser rationalitätsbegriff zu einseitig ist?

Das wäre lustig.... und kehrt manche Vorstellungen die wir heute über die Rationalität und Irrationalität auf den Kopf...

Also könnte man vermuten, dass das Unbewusstsein udn Rationalität alle von der gleichen Quelle kommen, sie sind aber nur auf verschiedene Wahrnehumungsstadien. Das Unbewusstsein ist eben das enorm grosse Unbewusste - unser Link zum unendlichen Kern des Universums, und das Rationelle -hm, wäre es eine systematische Manifestation (oder besser eine Reflexion) von dem was wir in unserem Unbewusstsein wirklich verstanden haben - etwa wie die Schattenbilder in Platons Hohlen Geschcihte sind -als Wahrnehmung? - und es hängt nur davon ab, wie gut wir mit unserer Ratonalität den Kanal zum Unbewussten wiedergeben können? Verzerrt gibt es nur einen verzerrten Schatten, maximal offen (mit einem demütigen und dankbaren Herzen) ist es nahezu eine perfekte Reflexion dse Unbewussten - soviel wie es möglich ist auf einer bestimmten Manifestationsebene? - sprich dann würde man gut "planen und sein lassen" auf einmal leben könnnen..... wo das sein lassen den Weg zu einer guten Manifestation (weiteres Planen) erlaubt... damit es dann auch wirklich manifestiert werden kann... vielleicht sollten wir das Diskussionsthema umbennenne - sein lassen, und dann planen....

ok, jetzt bin ich nur ironisch, aber eigentlihc könnte man es doch auch so sehen?
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red_folder.gif erstellt am: 27/11/2007 um 13:44  
klar plant man - hoffentlich :) !

es ist ja schlisslich eine der wichtigsten eigenschaften des menschlichen geistes, vorausschauend zu agieren. vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt:

nehmen wir an, ich habe einen plan. sagen wir, warum auch immer (ich muss gerade an pinky&Brai denken) ich will die weltherrschaft. nackte frauen. fässerweise rotwein & seltsame drogen.

also stelle ich mir einen plan auf, wie das zu erreichen ist. und DIESER weg ist das wichtige. ob ich nun ein tantraguru, ein diktator oder ghandi werden will, ist doch viel wichtiger als das ZIEL, das erreicht wird. das WIE ist doch erheblich bedeutender.


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